Montag, 19. Mai 2008

Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Die Auswahl der Gegenstände ergab sich als schwierig. Man hing an den Gegenständen und konnte sich nicht so leicht von den Gegenständen trennen, da hinter jedem Gegenstand eine Geschichte war.
Nach welchen Kriterien wählten Sie ihre Gegenstände aus?
- Kann ich es noch brauchen oder nicht?
- Will ich es noch oder nicht?
- Kann es noch jemand anders gebrauchen?
- Ist es noch funktionstüchtig?
Namen Sie sie schweren, leichten Herzens mit?
Dazu gibt es verschiedene Meinung. Die einen haben sich mit der Entscheidung abgefunden, andere haben sich schweren Herzens von ihrem Gegenstand getrennt.
Was löste es bei Ihnen aus durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich ihren Kolleg/Innen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden.
Spannend, interessant die Zettel zu lesen, „Grümpel-feeling“, Neugierde (was kommt sonst noch?)
Vielleicht sind nicht alle Ihrer Gegenstände an einer anderen Person weitergegangen, was empfinden Sie dabei?
- Juhee, ich durfte es wieder nach Hause nehmen
- Gleichgültigkeit zeigen
Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt?
- Mehr genommen als mitgebracht
Was sind Gründe?
- Weil es mir gefallen hat
- Weil ich es brauchen kann
- Weil es nicht nur herumstehen würde
Wie könnte eine solche Bring und Hol-Aktion in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
- Als Projekt: Alle Klassen bringen Gegenstände mit und schreiben ein Zettel dazu.
- Zum Voraus: Zuerst drüber diskutieren, weshalb man den Gegenstand ausgewählt hatte und weggeben möchte (in eigner Klasse)
- Dinge evt. Ordnen in Kategorien
- Weiterführende Ideen: Jeder bekommt Grundstock an Geld (Chips, Spielgeld) > eigene Gegenstände verkaufen und andere tauschen

Dienstag, 13. Mai 2008

Projekt: Kinder in Kamerun





Ursprünglich hatten wir für unseren SOL-Auftrag geplant in St. Gallen kleine, selbstbemalte Blumentöpfe mit Sonnenblumen zu verkaufen. Den Erlös wollten wir einem guten Zweck zukommen lassen. Durch einen Zufall wurden wir von der Blog-Gruppe „muphsg“ angefragt, ob wir ihr Projekt weiterführen wollen.



Das Projekt: VIELE KINDER IN KAMERUN GEHEN NICHT IN DIE SCHULE, WEIL IHRE ELTERN DAS SCHULGELD NICHT BEZAHLEN KÖNNEN. EINIGE DIESER KINDER KOMMEN IN DEN FERIEN UND AUCH AN DEN WOCHENENDEN IN DAS BENEDIKTINERKLOSTER IN BABETE, WESTKAMERUN. SIE HELFEN DEN SCHWESTERN IM GARTEN UND BEI IHREN TÄGLICHEN AUFGABEN. ALS GEGENLEISTUNG ERHALTEN SIE GELD, WELCHES SIE FÜR DIE SCHULE EINSETZEN. MIT DEM KAUF DIESER TROCKENFRÜCHTE GEBEN SIE AUTOMATISCH EINE SPENDE AN DIE SCHULKINDER IN KAMERUN UND ERMÖGLICHEN DEN KINDERN IHR SCHULGELD ZU BEZAHLEN.

Da die andere Gruppe ihre Produkte bereits eine Woche zuvor im Mariaberg verkauft hatte, beschlossen wir den Verkauf nach Rorschach in die Fussgängerzone zu verlegen. Während diesem Verkauf machten wir sehr unterschiedliche Erfahrungen mit den Passanten. Zu Beginn waren wir sehr zurück haltend und hatten Hemmungen die Leute anzusprechen. Mit dieser Taktik konnten wir kein einziges Produkt verkaufen. Die Leute kamen nicht von sich aus auf uns zu. Also mussten wir unsere Hemmungen überwinden und die Fussgänger direkt ansprechen. Auch mit hier erfuhren wir zuerst nur Abweisung und Desinteresse. Die Leute hörten uns gar nicht zu und gingen einfach weiter. Dies war eine sehr deprimierende Erfahrung. Wir gaben aber nicht auf und beschlossen die Passanten anders anzusprechen. Anstatt gleich auf das Projekt zu verweisen, stellten wir uns zuerst kurz vor (mit dem Verweis, dass wir Studentinnen von der PHSG sind). So erreichten wir, dass wir schlussendlich fast alle Produkte verkauften und dabei das Projekt mit zusätzlichen 300 Franken unterstützen konnten.



Montag, 7. April 2008

Arbeitsauftrag vom 7. April 2008

Plakat: „Was beeinflusst die Luftqualität?“ (Kindergarten)

Aus welchen Gründen haben wir uns für das Plakat entschieden?

Es betrifft unsere Stufe (Kindergarten)
Das Plakat ist interessant gestaltet
Die Idee ist originell (Punktesystem)

Analyse der Unterrichtseinheit

1. Teilkompetenzen

c.4 Sie erkennen, dass aus gleichem Wissen unterschiedliche Entscheidungen resultieren können…
c.5 Sie können die Reichweite ihres eigenen Wissens einschätzen…
d.3 Sie kennen relevante Möglichkeiten, die gesellschaftliche Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit zu steuern…
d.4 Sie können beurteilen, wo und auf welche Art und Weise sie selber einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit leisten können…
f.2 Sie können formulieren, welche Annahmen ihre persönliche Vorstellung der Zukunft der Gesellschaft prägen…
g.2 Sie sind bereit, Entscheidungen zugunsten des Gemeinwohls zu akzeptieren, auch wenn sie eigenen Interessen und Zielen zuwiderlaufen.

Allgemein würden wir sagen, dass die aufgeführten Teilkompetenzen für den Kindergarten zu komplex sind. Sie müssen herunter gebrochen werden.

2. Didaktische Prinzipien

Das didaktische Prinzip „Visionsorientierung“ wurde angewendet. Die Kindergärtnerin hat mit den Kindern diskutiert:
Was wäre, wenn jeder Mensch ein Auto hätte?
Was wäre, wenn man alle Autos abschaffen würde?
Was könnte man tun, dass weniger Menschen Auto fahren?

Die Grundfrage lautet insgesamt nicht mehr “Was haben wir gegenwärtig für Probleme und wie können wir diese lösen?“, sondern „Wie wünschen wir uns unsere Zukunft in einem bestimmten Bereich, welche Zukunft ist möglich und wie können wir die gewünschte Zukunft erreichen?“

Ein weiteres didaktisches Prinzip, das angewendet wurde, ist das „Handlungs- und Reflexionsorientierung“. Die Kinder gingen raus, um an verschiedenen Orten die Luft einzuatmen, zu vergleichen und anschliessend zu reflektieren.

Um das Interesse der Kinder zu wecken, führten sie als Vorarbeit für den BNE-Unterricht verschiedene Experimente durch. Diese Experimente regen die Kinder zum Lernen an. Somit ist auch das didaktische Prinzip „Entdeckendes Lernen“ enthalten. Der Schnüffelspaziergang als solches basiert auch auf dem Prinzip des entdeckenden Lernens. Die Kinder entdecken für sich selber, welchen Geruch sie als angenehm empfinden und welchen nicht.

Durch die Diskussion mit den Kindern über verschiedene Punkte der Luftverschmutzung hat die Kindergärtnerin auch das Prinzip „Vernetzendes Lernen“ miteinbezogen. Mit der Ausrichtung des Unterrichts an Vernetzungen werden die Handlungsfolgen und – nebenfolgen von Entscheidungen in Betracht gezogen sowie Alternativen abgewogen.

Des Weiteren wurde das didaktische Prinzip „Zugänglichkeit“ durch die verschiedenen Experimenten angewendet.

Durch das „Stinkbarometer“ wurde auch das individuelle Empfinden jedes einzelnen Kindes angesprochen. (Partizipationsorientierung)

Sonntag, 6. April 2008

Rückmeldung

Liebe Studierende der Gruppe muuphsg

Ich melde mich zum zweiten und letzten Mal bei Ihnen. Sie scheinen alle eine grosse Beziehung zur Natur zu haben, da Sie sie auch als Quelle der Freude und Energie sehen und sie oft zur Erholung aufsuchen. Das kühle Zelterlebnis scheint bei MR gewisse Eindrücke hinterlassen zu haben. Geniessen Sie/wir die wunderbaren Begegnungen draussen weiter und tragen wir alle auch Sorge zur Natur.

Der Artikel von Otto Herz findet soweit Ihre Zustimmung. Einigen fehlen konkrete Ideen, besonders für die jüngeren Kinder. Das hat Kommentare ausgelöst. Ich finde jedoch gute Vorschläge in den Beiträgen z.B. Abfall als Thema behandeln - Waldprojekte durchführen und allgemein, die Naturbeziehung vorleben. Gerade im Kindergarten lassen sich diese Vorschläge sicherlich realisieren. Es wird in den Blogs auch die Zusammenarbeit für wichtig erachtet, die eben auch Herz betont. Dazu möchte ich Sie sehr ermutigen. Im Team kann man sich die Arbeit aufteilen. Die gegenseitigen - stufenübergreifenden - Bereicherungen innerhalb eines Projektes sind meist unvergesslich. Ich wünsche Ihnen mutiges Voranschreiten auf dem Weg zur BNE und natürlich viel Erfolg.

Mit herzlichen Grüssen
E. Rufer

Freitag, 4. April 2008

Übernachtung im Zelt bei Regenwetter und Kälte

Im Vertiefungsstudium „Welt erleben und entdecken“ hatten wir Mittwoch und Donnerstag draussen im Wald verbracht. Es regnete die ganze Nacht hindurch. Zuerst dachte ich, dass ich irgendwann einschlafen werde, doch es kam ganz anders. Zu dritt verbrachten wir im Blachenzelt, das wir selbst gebaut haben. Im Zelt war es stockdunkel. Meine Kolleginnen schliefen bereits, nur ich lag noch wach. Da ich ganz am Rande des Zeltes lag und das Zelt ziemlich tief gebaut war, berührte mein Rücken (inkl. Schlafsack) die Blachen auf der Innenseite. Es fühlte sich mit der Zeit sehr kühl und feucht an, denn die Blache liess ein bisschen Regenwasser durch. Bald erhielt ich auch kalte Füsse. Lange Zeit lag ich da und horchte den leise herunterfallenden feinen Tropfen zu. Doch bald wurden die Tropfen grösser und grösser und prellten in einer Geschwindigkeit auf das Zelt herunter. Ich spürte jeden einzelnen Tropfen, bzw. jedes Hagelkorn auf meinem Rücken, da die Blache meinen Rücken noch immer berührte. Ich spürte immer mehr und mehr die Kälte, die vom Boden kam. Da realisierte ich, dass ich nicht mehr auf meiner Schlafmatte lag, sondern nur noch auf der etwas harten Isolationsmatte- meine Kollegin lag auf meiner Matte und ich wollte sie nicht wecken. Wenige Wassertropfen, die dann plötzlich auf meine Nase fielen, liessen mich zusammenschrecken. ‚Oh nein, das Zelt ist nicht dicht!‘, dachte ich mir und rückte einige Zentimeter in Richtung Füsse. Neben dem Regen, der eine leise, beinahe regelmässige Musik auf das Zeltdach klopfte, hörte ich noch etwas ganz anderes. Ein Waldkauz. Huhuuu hu, huhuhuhuuuuu…. Machte es in nicht allzu weiter Ferne. Und dann war es wieder still. Ich hörte in dieser Nacht noch dreimal diese Eule. Am nächsten Morgen fragte ich jene Schulkolleginnen, ob sie auch das Heulen gehört hätten, doch niemand scheint dies gehört zu haben.
Die Nacht im Zelt war für mich nicht so angenehm. Bisher erlebte ich das Übernachten im Zelt nie so extrem, da wir nie so kaltes Wetter hatten, doch in dieser Nacht lernte ich die Natur mit ihren Wetterphänomenen von seiner eher rauen, kalten Seite kennen. Gelernt habe ich in dieser Nacht, dass ich das nächste Mal mich wärmer anziehen muss um in der Nacht nicht vor lauter Kälte zittern zu müssen. Das nächste Mal nehme ich ganz dicke Socken mit und lege zwei warme, dem Körper eng anliegende Pullover an, um im Schlafsack nicht mehr frieren zu müssen.

Freitag, 28. März 2008

Natur erfahren

Ich bin praktisch auf dem Land aufgewachsen. Um unser Haus hat es sehr viele Wiesen und ganz in der Nähe gibt es einen Wald. Als Kind habe ich sehr viel Zeit in der Natur verbracht. Ich habe mit meinen Geschwistern und Freunden so oft es ging draussen gespielt oder ging mit meinem Vater in den Wald spazieren. Er hat mir dabei immer erklärt, wie die verschiedenen Pflanzen und Vögel heissen. Auch heute bin ich noch oft draussen, sei es einfach, um etwas abzuschalten und die Natur zu geniessen oder, um mich sportlich zu betätigen. Deshalb war dieser Auftrag auch kein „müssen“ für mich. Bei diesem Spaziergang hatte ich mir aber vorgenommen die Umwelt wieder einmal besser wahrzunehmen und mit „offenen Augen“ durch den Wald zu gehen. Meistens, wenn ich in der Natur bin, nehme ich alltägliche Dinge wie Vogelgezwitscher, das Rascheln der Bäume, etc. gar nicht mehr wahr.
Ich ging in den Wald und setzte mich auf eine Bank. Dort lauschte ich für einige Zeit einfach einmal der Natur. Ich hörte viele Dinge, die mir bisher noch nie aufgefallen sind. Zum Beispiel hört man an dieser Stelle, wenn man genau hinhört, einen Bach rauschen. Auch ist mir der Geruch der Natur aufgefallen. Ich hatte das Gefühl, dass ich den Frühling riechen konnte. Es war ein schönes Erlebnis die Natur wieder einmal so intensiv zu erleben. Wenn ich nach draussen gehe, sollte ich mir viel öfter vornehmen, die Umwelt bewusster wahrzunehmen.

Mittwoch, 26. März 2008

Mitten in der Natur

Ein kleiner Besuch im Wald…

Da ich aus einer ländlichen Gegend komme, war ich relativ schnell in der Natur. Wenige Meter hinter unserem Haus befindet sich nämlich ein Waldrand. Für den Blog – Auftrag musste ich mich nicht speziell motivieren der Natur einen Besuch zu erstatten, denn ich gehe fast täglich mit meinem Hund dorthin spazieren.
Ich geniesse jeweils die besondere Ruhe und Frische, welche der Wald für mich ausstrahlt. Die Natur bietet mir die Möglichkeit meine Gedanken baumeln zu lassen und einfach zu entspannen.
Ebenso liebe ich es die optische Veränderung des Waldes, durch die vier Jahreszeiten mitzuerleben. Im Winter den schwere Schnee, der auf den schwachen Tannenäste liegt… im Mai das Frühlingserwachen der Pflanzen… im Sommer ist er jener Ort, der dir Schatten spendet…..im Herbst das wunderschöne Farbenspiel der fallenden Blätter.
Schon als Kind ging ich oft in den Wald. Wir sammelten dort diverse Naturmaterialien, um etwas daraus zu kreieren. Oder wir gingen zum nahe gelegenen Bach, welchen wir versuchten zu stauen. Ich persönlich fand dies eine wunderbare Zeit, in jener ich meine Freizeit im Wald verbringen konnte…
nicoletta

Mitten in der Natur

Damit ich die Natur erleben kann, muss ich keine weite Wege auf mich nehmen. Wir wohnen auf dem Land (wie in Liechtenstein fast nicht anders möglich...)und wenn ich mich in unseren Garten setze, bin ich bereits mitten in der Natur. Neben unserem Haus fliesst ein kleines Bächlein und die Gegend um unser Haus ist sehr naturbelassen und nur wenig verbaut. Im Sommer schnappe ich mir gerne den Liegestuhl und geniesse die Ruhe in unserem Garten. Auch gestern konnte ich völlige Ruhe geniessen. Neben dem Vogelgezwitscher, dem Plätschern unseres Springbrunnens in unserem Teich und dem Wind in den Bäumen war nichts zu hören. Beim Bach neben unserem Haus steht ein sehr alter und grosser Baum, der unter Naturschutz steht. Als Kind spielte ich eigentlich die meiste Zeit mit den Kindern aus der Nachbarschaft rund um diesen Bach und den Baum. Wir haben kleine Staudämme und Baumhäuser gemacht. Immer wieder entdeckten wir dabei auch Tiere, wie Käfer, Schmetterlinge, Frösche und manchmal hielten sich sogar Wildenten in der Nähe des Baches auf. Jedes Mal, wenn ich nun heute den Baum betrachte, kommen mir die vielen schönen Kindheitserinnerungen in den Sinn. Ich denke gerne an diese Zeit zurück, als wir noch so viel Zeit in der Natur verbrachten. Aber auch heute noch verbringe ich viel Zeit draussen in der Natur. Denn aus der Natur kann ich sehr viel Kraft und Energie schöpfen. Ich kann mir deshalb auch nicht vorstellen, irgendwann in einer Stadt zu wohnen. Ich geniesse und schätze es sehr, dass ich die Natur direkt vor meiner Haustüre habe und ich sie deshalb schon als Kind so intensiv erleben durfte.

Sonntag, 16. März 2008

Agenda 21
Die Umsetzungsmöglichkeiten und -angebote sind vielfältig und auch sehr spannend zu lesen. Bei einigen Angeboten braucht es aber mehr als nur eine einzelne Person, die sich für dieses Thema interessiert. Es braucht ein ganzes Team, welches bereit ist dafür zu arbeiten. Dennoch braucht es aber manchmal die Initiative einer einzigen Lehrperson, welche z.B. ein Thema spannend findet und dies dann dem ganzen Plenum vorstellt. Ich habe mir jetzt mehr konkrete Überlegungen gemacht, welche ich für mich persönlich mit den Kindern umsetzen kann, ohne dass ich zuerst ein ganzes Team von meiner Idee überzeugen muss. Vielleicht kann ich das Thema aber, da es die Kinder so spannend fanden, weiterziehen und dem Team von meinen Erfahrungen berichten.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie auch wir in der Schule das Thema Wasser bearbeiteten. Zu Beginn fand ich es nicht so spannend, doch mit der Zeit fand ich sehr starkes Interesse daran. Wasser kann in vielen verschiedenen Bereichen angeschaut werden und auch sehr gut auf allen Stufen bearbeitet werden. Es ist etwas sehr zentrales, da wir es jeden Tag in vielfältiger Art und Weise brauchen. Die Kinder haben somit einen direkten Bezug, was ich besonders bei kleinen Kindern sehr wichtig finde. An das Wasser gekoppelt finde ich auch die Idee ein Land auszuwählen und dies zu „beobachten“ etwas Spannendes. In Verbindung mit diesem Land kann nicht nur die Wasserproblematik, sondern auch sehr viele andere Themen, welche die Agenda 21 betreffen, bearbeitet und auch mit unserem Land in direkten Vergleich gebracht werden. Begleitet man ein Land über eine gewisse Zeit, so gibt dies auch sehr viel Verständnis für andere Kulturen und andere Lebensweisen, welche die Kinder bestimmt weit länger, als nur während der Schulzeit begleiten werden.

Freitag, 14. März 2008

Agenda 21

Agenda 21

Agenda 21 unter diesem Titel konnte ich mir zuerst gar nichts vorstellen. Doch im Endeffekt fand ich ihn sehr interessant zum lesen. Der Text beinhaltet viele gute Ansätze, wobei mir die“ Liebe zum Detail“ fehlt. Viele Themen werden nur angerissen, aber nicht konkretisiert.
Da ich kommenden Sommer eine Kindergartenklasse unterrichten werde, wäre es wichtig für mich gewesen fassbare Ideen zu erhalten.

Assembly

Zu meinem Erstaunen kannte ich diese Art der Versammlung bereits aus meiner eigenen Primarschulzeit. Wie beschrieben versammelten wir (1.- 6. Klasse, alle LP`s und Hausabwart) uns einmal in der Woche in einem Saal. Unser Assembly bezog sich auf unterschiedliche Themen, welche in dieser Runde besprochen wurden. Wichtig zu erwähnen ist, dass bei dieser „Sitzung“ die Kinder das Gespräch leiteten duften und die Diskussionsthemen ebenfalls von ihnen bestimmt wurden.

Die Erd- Charta

1. Ehrfurcht haben vor der Erde und allem Leben.
2. Für die Gemeinschaft alles Lebendigen in seiner ganzen Vielfalt Sorge tragen
3. Danach streben, freie, gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche Gesellschaftsformen aufzubauen.
4. Die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern.

Dieser Abschnitt stimmt mich sehr nachdenklich….und wiederum kam mir der Gedanke auf: Alles nichts neues, oder?
Eigentlich wissen wir alle was wir tun sollten, um etwas Positives für die Umwelt und die Gesellschaft zu erreichen, doch warum tun wir es dann nicht?!

Nicoletta

Mittwoch, 12. März 2008

Artikel von Otto Herz: Agenda 21

Der Text von Otto Herz ist interessant zu lesen. Was mir allerdings ein bisschen gefehlt hat, sind die tatsächlichen Ideen, wie man solche Projekte mit einer Klasse angehen könnte. Auch habe ich mir darüber Gedanken gemacht, welche Themen sich im Kindergarten und in der Unterstufe umsetzen lassen. Otto Herz schreibt in seinem Artikel, dass nicht jedes Thema für jedes Alter und zu jedem Zeitpunkt geeignet ist. Die Kinderagenda ermöglicht es aber, dass fast jedes Thema kindgerecht bearbeitet werden kann.
Bei der Bearbeitung der Themen geht es darum, dass bei den Kindern der Wissens-Durst und Verstehens-Hunger gestillt wird, dass Entdeckungs-Freude, Erlebnis-Lust, Ehrfurcht, Unternehmensgeist ein Verantwortungsgefühl geweckt wird. Es muss den Kindern Sachwissen vermittelt werden, wobei immer drei Fragen entscheidend sind:
- Was war und ist diesbezüglich geschehen zur gleichen Zeit in anderen Regionen
- Was werden die Folgen des Handelns und des Nicht-Handelns sein?
- Wie verträgt sich dies jeweils mit dem Anspruch der Globalen Gerechtigkeit

Herz erwähnt ganz klar in seinem Text, dass es aber nicht reicht den Kindern Sachwissen zu vermitteln. Viel wichtiger ist es zu handeln und aktiv etwas zu tun.
Einige Vorschläge und Tipps von Otto Herz, die ich mir für die Umsetzung der verschiedenen Themen aus der Agenda 21 merken werde:
- Themenkisten zusammenstellen
- Fächerübergreifend arbeiten (so wird das Thema aus unterschiedlichen
Fächerperspektiven beleuchtet)
- Projekttage zu diesen Themen organisieren
- Versammlungen mit dem ganzen Schulhaus abhalten, wobei über verschiedene
Problemstellungen fach- und sachkundig bearbeitet werden
- Das erarbeitete Wissen der Öffentlichkeit präsentieren
- Realerfahrungen ermöglichen (den Weg einer Jeans aufzeigen, Kontakt mit Kindern aus
anderen Ländern aufbauen, etc.)

Montag, 10. März 2008

4. Impuls: Artikel von Otto Herz

Die Ideen von Otto Herz zum Thema Nachhaltigkeit in Schulen finde ich sehr spannend und vielseitig. Allerdings finde ich auch, dass einige Ideen, so wie sie Otto Herz, beschreibt, sich nicht 1:1 im Kindergarten oder in der Unterstufe umsetzen lassen.
Ich persönlich finde es wichtig, dass die Kinder eine Beziehung zur Natur und zur Umwelt entwickeln. Denn die Natur achten und schützen können sie nur dann, wenn sie eine persönliche Beziehung dazu haben. Deshalb möchte ich, neben den alltäglichen Dingen, wie Abfall trennen, kein Papier verschwenden etc auch den Kindern ermöglichen, die Natur hautnah zu erleben. Beim Anlegen eines Biotops beispielsweise können die Kinder aktiv etwas für die Natur tun und sie lernen dabei auch noch einiges über die Natur. Ich finde auch, dass es gerade mit kleinen Kindern sehr wichtig ist, sich oft in der Natur aufzuhalten, beispielsweise Exkursionen an einen Fluss, in den Wald oder ähnliches. Vielen Kindern fehlen heute solche Naturerfahrungen und haben deshalb keinen Bezug zur Natur, intensive Naturerfahrungen sind jedoch wichtig für Umweltbildung. Wenn es gelingt, die Kinder für die Natur und die einheimischen Tiere zu begeistern und sie dabei selber aktiv sein können (beispielsweise Amphibien über die Strasse helfen, im Wald Müll sammeln...), dann werden sie auch mehr darauf achten und sie schützen wollen. Mit dieser Grundlage können dann auch andere Themen aus der Agenda 21 behandelt werden, aber mir ist es wichtig, dass die Kinder zuerst einmal ihre persönliche Umgebung kennen und schätzen, bevor andere Themen in Angriff genommen werden können. Mit diesen Grundlagen können dann auch Projekte durchgeführt werden, wie Otto Herz sie beschreibt (also beispielsweise Zusammenarbeit mit externen Experten, Kontakt zu Kindern aus anderen Ländern aufbauen, Öffentlichkeitsarbeit etc)

Freitag, 7. März 2008

Vernetzungen und Emotionen

Liebe Studierende

Mit Interesse verfolge ich Ihre Beiträge, die ich vielfältig und anregend finde. Ihr bewusstes Nachgehen von den Vernetzungen im Alltag, haben Sie anhand von Beispielen aus der Praxis oder eigenen Gedanken eindrücklich geschildert.

Die Hintergründe und Komplexität eines Produktes zu verfolgen, lässt einen wieder einmal innehalten und staunen. - Jedoch, für wie lange und mit welcher Auswirkung?
Fast alles lässt sich heute relativ schnell und ohne grossen Aufwand beschaffen - quasi per Mausklick und anonym. Daher ist es nicht nur für Kinder, sondern auch für uns Erwachsene wichtig und wohl nötig, dass die Zusammenhänge und Vernetzungen "der Dinge" bewusster gemacht werden. Es ist zudem auch sehr eindrücklich und spannend zu sehen, was wie zusammenhängt und welche Prozesse, Mittel und Wege nötig sind, bis wir etwas geniessen können. Wenigstens da und dort und ab und zu, oder? - Meist wird uns "etwas zu haben" bewusst, wenn es uns fehlt. Wenn mir beispielsweise der Strom ausfällt oder das Wasser für einige Zeit abgestellt wird, merke ich, dass es eben nicht selbstverständlich ist und die Überbrückungszeit kommt mir lange und je nach Jahreszeit mühsam vor. Ich schätze es umso mehr, wenn dann alles wieder normal funktioniert, bis eben auch hier der Alltag wieder Einkehr hält.

Wertschätzung wäre also angesagt, die anhält und weiterführt. -

Vielleicht erwächst ja über die erlebte Erfahrung im Schulalltag, am Beispiel Banane, Schokolade oder durch unsere vertiefte Auseinandersetzung, eine neue Erkenntnis und die Motivation, welche zu nachhaltigem Handeln führt.

Ich finde es lohnt sich, darauf zu bauen. Und Sie?

Mit herzlichen Grüssen
ruf

Donnerstag, 6. März 2008

Wenn die Bälle wieder rollen!

Bald ist es soweit und die Tore fallen wieder. Während der EM steigert sich der Verkauf von Fussballen enorm. In Europa wollen die Leute billige Bälle kaufen, und das beeinflusst die Löhne der Arbeiter. Doch nun möchte auch die FIFA etwas gegen dieses Dilemma tun und fordert faire Bälle!

FIFA fordert faire Bälle
Auch Adidas lässt in Sialkot von Hand nähen, hat sich aber zu Fairness verpflichtet. Der Sportartikel-Riese ist Unterzeichner des Vertrags von Atlanta, in welchem sich 1997 die Sportwarenindustrie, Arbeiterverbände, Kinderhilfswerke und andere Nicht-Regierungsorganisationen zusammenschlossen, um Kinderarbeit aus der pakistanischen Fußball-Produktion zu verbannen. Das Abkommen wird auch vom Weltfußballverband FIFA unterstützt wird.

Das Abkommen von Atlanta hat die Ballproduktion von Privathäusern in Nähereien verlagern können, die leichter überwacht werden können. Daher ist Kinderarbeit zu einem Großteil aus diesem Bereich verschwunden. "Aber die Löhne sind immer noch nicht hoch genug, um Kindern bessere Bildungsmöglichkeiten zu eröffnen", sagte Barbara Schimmelpfennig, Sprecherin von Gepa, der größten europäischen Fair-Trade-Firma.

74 Prozent mehr Lohn

Talon beschäftigt 1500 Näher, davon 400 Frauen. Rahila zum Beispiel verdient etwa 74 Prozent mehr für einen "fairen Ball" der am weitesten verbreiteten Qualität als für einen "normalen Ball": 47 Rupien (0,65 Euro) statt 27 Rupien. Mit diesem Gehalt kann die achtfache Mutter einen beträchtlichen Unterschied für die Lebensqualität ihrer Familie machen.

Während des Vorlaufs zur EM hat Gepa ihre Kampagne "Fair Play - Fair Pay" gestartet, um die Zuschauer mehr für die Bedingungen, unter denen die Bälle produziert werden, zu sensibilisieren.

Ich persönlich unterstütze diese Kampagne sehr, denn dank diesen Leuten ,die auf fairen Handel achten, sind sich die Käufer und Käuferinnen der Menschen hinter den Bällen bewusst geworden!

Mittwoch, 5. März 2008

Vernetzungen entdecken

In einem meiner letzten Praktiken hatten wir das Thema „Ernährung“. Unter anderem haben wir auch einmal geschaut welchen Weg die Produkte, die wir täglich essen, hinter sich haben und wer alles beteiligt ist bis das Produkt im Laden zum Verkauf bereit steht. Oft ist es ja so, dass man sich gar keine Gedanken über solche Dinge macht und einfach konsumiert. Mir geht es nicht anders. Erst als ich das Thema mit meiner Praktikumsklasse behandelt habe, machte ich mir einmal Gedanken über die täglichen Produkte, die ich so konsumiere. Mit der Klasse haben wir einmal den Weg einer Tafel Schokolade angeschaut:

Geerntet wird heute genauso wie vor 450 Jahren in allen Kakaoländern der Welt, nämlich ohne Maschinen. Frucht für Frucht wird mit der Machete vom Stamm abgeschlagen, an Sammelplätzen gehortet und dort mit kräftigen und gezielten Buschmesserhieben geöffnet. In der Mitte der Frucht befindet sich die Kakaobohne. Diese Bohnen werden in der Sonne ausgelegt, bis das Fruchtfleisch sich verflüssigt und die Gärung (Fermentation) einsetzt. Die verbleibenden Bohnen werden weiter in der tropischen Sonne getrocknet und erhalten dadurch den für sie typischen Geschmack. Anschliessend werden sie in die verschiedenen Importländer verschickt, wo die Kakaobohnen geröstet, geschält und anschliessend gemahlen werden. Der Kakaokern besteht zur Hälfte aus Fett. Beim Mahlvorgang erwärmt sich nun dieses Fett und wird flüssig. Mit dieser Kakaomasse werden nun in einem recht anspruchsvollen Verfahren verschiedene Variationen von Schokoladen hergestellt.

Für die Kinder und auch mich war es sehr eindrücklich zu sehen, wie viel Arbeit und Aufwand hinter einer Tafel Schokolade steckt. Über solche Dinge macht man sich im Alltag viel zu wenig Gedanken.

Dienstag, 4. März 2008

Wie die Milch in die Tüte kommt

Heute morgen hatte ich zum Frühstück Cornflakes mit Milch. Auf dem Weg in die Schule habe ich mir dann einmal Gedanken darüber gemacht, wem ich mein Frühstück eigentlich zu verdanken habe, bzw. wie die Milch überhaupt in die Tüte und anschliessend in meinen Kühlschrank kommt. Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht (besonders nicht am Morgen, da bin ich schon froh, wenn ich überhaupt aus den Augen sehe, aber das ist ein anderes Thema...J) Also machte ich mich gedanklich auf die Reise der Milch.

Bis ich die Milch fix fertig aus der Tüte geniessen kann, hat sie schon einen langen weg hinter sich. Alles fängt mit einer (natürlich glücklichen, weil ja Bio ;-) ) Kuh an. Kühe geben bekanntlich Milch, dafür brauchen sie aber Futter und melken können sich auch die wenigsten Kühe selbst. Also braucht es einen Menschen. Er füttert die Kuh und melkt sie. Den Weg, den das Futter hinter sich hat, bis es bei der Kuh landet, verfolge ich jetzt einmal nicht weiter...
Die Kuh geht also in den Kuhstall zum Melken. Die Milch aller Kühe wird dann in grosse Sammeltanks geleitet. Anschliessend kommt ein LKW (wer alles bei der Erfindung des Autos beteiligt war, welche Schritte nötig sind, bis ein LKW strassentauglich ist und über den Fahrer könnte man sich natürlich auch Gedanken machen...), der die Milch abholt und zu einer Molkerei transportiert. Die Milch wird jetzt, von Menschen und Maschinen weiterverarbeitet. Jetzt kommt die Milch in die Verpackung....ui, wer wohl wieder alles hinter diesem Tetra – Pack steckt...
Die Milch ist jetzt zwar verpackt, steht aber noch nicht im Laden. Also braucht es wieder jemanden, der die verpackte Milch abholt und in die Läden bringt. In den Geschäften wird die Milch dann abgeliefert und von den Menschen, die in dem jeweiligen Geschäft arbeiten, in die Regale gefüllt.Kaufe ich dann die Milch, komme ich noch in direkten Kontakt (übrigens mein erster direkter Kontakt aus dieser Vernetzung) mit dem Angestellten an der Kasse und ich bezahle mit Geld (nein, auch den Weg des Geldes kann ich an dieser Stelle nicht weiterverfolgen, ebenso wie die elektronische Kasse im Laden, den Storm den sie braucht und so weiter)
Dass ich also meine Milch geniessen kann, habe ich vielen Menschen (Bauer, LKW – Fahrer, Arbeiter in der Milchzentrale, Arbeiter in dem Laden), Tieren (Kuh) und Erfindungen (Tetra – Pack, Melkmaschinen, Geld als Zahlungsmittel, der Kühlschrank um die Milch länger haltbar zu machen etc) zu verdanken.
Was uns also manchmal so simpel und selbstverständlich erscheint, ist in den verschiedensten Bereichen vernetzt und daher sehr komplex. Meiner Meinung nach, sollten wir uns schon ein wenig mehr Gedanken darüber machen, woher unsere Lebensmittel, Konsum- und Luxusgüter stammen und wer alles dahinter steckt, aber in einem gesunden Mass. Wir sollten einfach nicht alles für selbstverständlich nehmen, müssen dazu aber auch nicht alles bis ins kleinste Detail hinterfragen.
(P.S. an Gender – Fanatiker: Natürlich können die hier erwähnten Personen sowohl männlich als auch weiblich sein. Die männliche Form gilt also auch für die Frauen)

Sandra Baumgartner, LG05Da
3. Wochen-Impuls / Wo 10 (3.3.-7.3.):

Von wo kommt die Banane? Wer arbeitete alles daran, dass ich eine Banane essen kann?

1. Schritt
Oftmals ist es so, dass in tropischen Gebieten Bananenplantagen angebaut werden. Damit man genügend Platz für solche Plantagen hat, werden grosse Teile von Regenwälder, ohne diese an einem anderen Ort wieder aufzuforsten, abgeholzt.
2. Schritt
Dann wird alles abgebrannt und Bananenbäume werden gepflanzt.
3. Schritt
Bananen wachsen erst dann, wenn der Baum genügend Kraft hat. Bis dahin müssen die Bäume gehegt und gepflegt werden. Wuchernde Pflanzen müssen herausgeschnitten und die Bananen mit Gift gegen Krankheiten bespritzt werden (was ich nicht unterstütze - daher wähle ich Fairtrade-Produkte).
4. Schritt
Die Bananen wachsen und werden schlussendlich von den Menschen, die bei den Plantagen wohnen geerntet.
5. Schritt
Die Bananen werden ans Meer gefahren.
6. Schritt
Dort werden die Container auf ein Transportschiff verfrachtet.
7. Schritt
In den Containern wird ein Gas ausgesetzt, damit die Bananen nicht mehr weiter reifen können
8. Schritt
Die Bananen-Container werden mittels eines Krans vom Transportschiff gehoben und an Land gebracht.
9. Schritt
Der Lastwagenfahrer fährt die Bananen über weite Strassenwege bis in die Schweiz und verteilt sie dort.
10. Schritt
Die Bananen werden in eine Reiferei gebracht. Dort werden sie überwacht und wenn die Bananen genügend Reif sind werden sie zum Verkauf freigegeben.
11. Schritt
Die Bananen werden in die Regale gelegt und mit einem Preis angeschrieben. Ich kaufe die Banane ein und esse sie.

Reflexion:
Jetzt wo ich sehe, wie gross der Aufwand war, der betrieben worden ist, um ein paar Bananen in unsere Regale unserer Warenhäuser zu bringen, bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen. Wenn ich aber sehe, dass in der Mensa eine Banane für 80 Rappen und ein schweizer Apfel für 90 Rappen verkauft wird, dann wird es mir beinahe schlecht. Eine Banane ist billiger als ein schweizer Apfel, der einen weniger weiten Weg bis zu uns hatte… Ich verstehe die Welt nicht mehr! Aber eigentlich weiss ich den Grund schon, weswegen schweizer Äpfel teurer sind als ausländische Produkte... Die Schweizer produzieren eben sehr viel teurer als jene Arbeiter in den Tropenländern. Trotzdem bin ich schockiert und bin der Meinung, dass für Bananen aber auch Ananas und andere Früchte, die aus fernen Ländern hergeholt werden müssen, mehr Geld erhoben wird, dass dafür inländische Produkte günstiger verkauft werden können.

Freitag, 29. Februar 2008

In der letzten Woche habe ich täglich auf meinem Schulweg die Zeitungen, wie die „20- Minuten“ und den „Sarganserländer“ durchgeblättert. Erstaunt habe ich festgestellt, dass häufiger als angenommen etwas über nachhaltige Entwicklung abgedruckt und publiziert wird.
Dabei lass ich diverse Schlagzeilen wie:

„ Die Hybridautos Honda Civic und Toyota Prius sind die umweltfreundlichsten Fahrzeuge.“

„Schweine bringen Glück- Voller Erfolg mit Bio-Label“

Darunter fanden sich aber auch Artikel, die die Wichtigkeit der nachhaltige Entwicklung für die Zukunft aufzeigten.

„Noch nie so viel Sonnenschein im Februar- In Kloten ZH wurde bis zum 23. Februar ein Rekordwert von 136 Stunden Sonnenschein gemessen. Der vorherige Rekord von 125 Stunden stammt aus dem Jahr 2004“

Anderen Medien wie dem Fernseher, schenkte ich auch Zeitgründen wenig bis gar keine Aufmerksamkeit.

Allgemein bin ich der Meinung, dass bereits einiges unternommen wird, dass das Thema „nachhaltige Entwicklung“ in den Köpfen der Leute bleibt, was ich sehr unterstütze. Doch ich denke, dass noch ein grosses Potenzial herrscht, um noch mehr erreichen zu können. Die Frage stellt sich einfach wie?! Fantasie und Kreativität ist gefordert!

Nicole Küng

Donnerstag, 28. Februar 2008

Nachhaltigkeit in den Medien

Erst seit ich dieses Modul besuche, ist mir so richtig aufgefallen, wie aktuell und präsent das Thema „Nachhaltige Entwicklung“ in den Medien ist. Jeden Tag gibt es in den Medien, sei es in den Zeitungen, im Fernseher oder im Radio, Berichte über die nachhaltige Entwicklung.

In den letzten Tagen habe ich einmal beim täglichen Konsum von TV, Zeitungen und Radio speziell auf Beiträge über die nachhaltige Entwicklung geachtet. Dabei bin ich auf folgende Beiträge gestossen:

In der Coop-Zeitung las ich, dass Coop ihre Aktivitäten im Bereich Klimaschutz weiter ausbauen und bis in 15 Jahren CO2-neutral werden will. Coop möchte so viel CO2 einsparen und kompensieren bis sie eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorweisen können. Bereits im Dezember 2007 konnte Coop die erste umweltfreundliche und energiesparende Verkaufsstelle eröffnen.
Ich finde, dass das Unternehmen „Coop“ im Bezug auf die Nachhaltigkeit, sehr vorbildlich handelt. Sie tragen viel zu einer „nachhaltigen Entwicklung bei“. Sie bieten viele Bio-Produkte an, achten auf einen fairen Handel (Max Havelaar) und probieren die Belastung der Umwelt zu reduzieren.

Des Weitere sah ich in dieser Woche im TV gleich zwei Berichte über den Klimaschutz. Ich konnte leider beide Sendungen nur kurz verfolgen. Bei einer der Sendung gab es zwei Parteien. Eine Partei war davon überzeugt, dass unsere Welt in Gefahr ist, wenn wir so weiter machen. Die andere Partei tat dies eher als Angstmacherei ab. Sie schätzten die Lage nicht so schlimm ein.

Auch im Radio hörte ich diese Woche etwas zur Nachhaltigkeit. Es war eine Werbung, um Energie im Haushalt zu sparen. Sie gaben den Leuten Tipps, wie man im Winter die Räume richtig lüften und so Heizkosten und Energie sparen kann.
Diese Werbung fand ich noch recht gut. Viele Leute wissen dies sicher nicht und lüften falsch. Manche lassen zum Beispiel den ganzen Tag das Fenster gekippt und brauchen so viel mehr Energie.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Begleitung

Liebe Gruppenmitglieder muuphsg

Nun bin ich also auch bei Ihnen dabei. Danke für die Einladung. Ich darf Sie während der nächsten Zeit auf dieser Seite begleiten. Mit Interesse werde ich Ihre Beiträge lesen und natürlich auch ab und zu selber einen Kommentar anbringen.

Unterdessen eine gute Zeit und herzliche Grüsse

ruf/E. Rufer

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

2. Wochen-Impuls / Wo 9 (25.2.-29.2.2008):
In den liechtensteinischen Tageszeitungen konnte ich diese Woche leider nichts entdecken zum Thema Nachhaltige Entwicklung. Offensichtlich sind in unsere kleinen Steueroase zur Zeit andere Themen brisanter...
Auch im Fernsehen oder Radio fielen mir keine Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung.
Erfreulicherweise wurde ich im Migros – Magazin und in der Coop Zeitung von dieser Woche fündig.
Die Mirgos veröffentlicht in ihrem Magazin vom 25. Februar einen zweiseitigen Artikel über die Umweltproblematik alter Autos, welche zu einer erheblichen Schadstoffbelastung beitragen. Die Migros empfiehlt eine umweltgerechte Entsorgung bei einem Autoverwerter (statt sie ins Ausland zu verkaufen) und gibt zudem eine Internetadresse an, wo sich solche Recycling – Betriebe befinden. Der Artikel bietet ein gutes Hintergrundwissen zum Thema Auto und Umweltbelastung. Zudem lässt sich in dieser Ausgabe einen Gutschein finden, mit welchem Mobility – Autos, welche sehr umweltfreundlich sind, günstiger gemietet werden können. Die Mieter können dank diesen Autos nicht nur etwas zum Umweltschutz beitragen, sondern sammeln durch diese Aktion auch noch einen Cumulus – Punkt pro Mobility- Fahrtenumsatzfranken.

Coop hat in seiner aktuellen Ausgabe ein Interview mit Jürg Peritz, Leiter Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung Coop unter dem Titel: „Vision: Coop will Co2 – neutral werden“ abgedruckt. Darin erzählt Peritz, wie Coop Co2 einsparen will und dass für diese Massnahmen dem Kunden keine Kosten anfallen, sondern diese von Coop alleine getragen werden.
Auffallend ist, dass öffentliche Zeitungen sich scheinbar wenig mit der Umweltproblematik auseinandersetzen. Ob Coop, Migros etc sich für Nachhaltige Entwicklung aufgrund von Imagepflege oder aus wahrem Interesse betreiben, finde ich eigentlich zweitranging. Beide Artikel verhelfen zu vertieftem Hintergrundwissen und zeigen auf, was die Bevölkerung für eine nachhaltige Entwicklung beitragen können, ohne dabei auf etwas verzichten oder tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Die Artikel sind nicht im Sensations- Stil gehalten, sondern informieren sachlich und neutral über die Thematik, ohne dabei einen vorwurfsvollen Unterton zu haben.

Sandra Baumgartner, LG05Da

Montag, 25. Februar 2008

2. Wochen-Impuls / Wo 9 (25.2.-29.2.2008)Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Billiger oder teurer? nicht Fair Trade oder Fairtrade?

Gestern hatte ich gerade einen Teil einer Dokumentation gesehen, der zum Thema Nachhaltigkeit passt. Ganz kurz möchte ich über den Doku-Ausschnitt berichten:
Ein Ehepaar geht einkaufen. Die Frau steht vor zweierlei Bananen. Dole oder Max Havelar. Die Frau entscheidet sich für die Havelar Bananen, obwohl diese ein paar Rappen teurer sind. Dann legt sie die Bananen in den Einkaufskorb und geht weiter zu den Karotten. Auch dort gibt es zweierlei Angebote. Bio oder nicht Bio. Die Frau entscheidet sich für Bio, auch wenn sie teurer sind. Dann geht sie weiter zu den Eiern. Es gibt zwierlei Eier. Auslauf-Schweizer-Eier, welche am teuersten sind oder Bodenhaltung-Ausland-Eier, die ein Paar Rappen günstiger sind. Auch hier nimmt die Frau die teuren Auslauf-Schweizer-Eier und beim Hähnchen genauso. All die Dinge, die nun im Einkaufskorb lagen, betrachtete nun der Ehemann, welcher seine Frau nur kopfschüttelnd zugesehen hatte, wie diese die teuren Produkte ausgewählt hatte. Als die Frau beim Käsestand einen Zettel zog und wartete, da zog der Ehemann von Ort zu Ort und tauschte die teuren Bananen in billigere nicht Faire Trade Bananen um. Auch den Bio-Karottensack brachte er zurück und nahm den Billigeren. Dasselbe tut er bei den Eiern und dem Hähnchen. Zu Hause, als die Frau ihre Einkaufstasche ausräumt, stellt sie fest, dass die Bio-Rüben, keine Biorüben sind, sondern normale und die Faire Trade Bananen keine Faire Trade Bananen sind, sondern sondern solche ohne das Gütesiegel… Vorwurfsvoll schaut sie ihren Mann an und sagt. „Hey, kappierst du es denn nicht, ich habe extra Bio und Faire Trade Produkte gekauft. Sie helfen, dass es unserer Welt besser geht! Dass unter besseren Bedingungen gearbeitet werden kann. Dass aber auch Hühner nicht ständig zusammengepfercht in kleinen unangenehmen Räumen ihre Eier ablegen müssen und kaum einen Sonnenstrahl erblicken können. Was für ein schreckliches Leben es sein muss für diese Vögel, wenn sie nie nach draussen gelassen werden und dort in der Wiese oder in der Erde Graben können. Willst du solche Bodenhaltungen unterstützen, nur um ein paar lausige Rappen sparen zu können. Sei nicht so egoistisch und rauche lieber weniger Zigaretten, denn wenn du dort ein bisschen sparen würdest, dann biologische gesündere Produkte und Faire Trade Produkte auch drin liegen!“
Dieses Beispiel zeigt typisch die zwei Haltungen, die wir in unserer Gesellschaft finden. Die einen Sparen überall so viel Geld wie nur möglich, doch sparen sie manchmal am falschen Ort. Der zweite Typ der Einkäuver/innen unterstützen die Bio und Faire Trade Produkte, auch wenn sie ein paar Rappen mehr bezahlen müssen. Sie sind sich bewusst, dass sie mit diesen 20Rappen, die sie mehr bezahlen, etwas zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Arbeiter in den fernen Ländern beitragen.
Bioprodukte sind nicht mit Pestiziden bespritzt worden, sondern wachsen unter normalen natürlichen Bedingungen. Sie sind nicht künstlich beeinflusst worden. Sie sind ganz einfach gesünder für den menschlichen Körper.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in meinem täglichen Umfeld…

„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ (Zitat)


Schon früh wurde ich als Kind dazu erzogen zu Wasser, Strom und dergleichen Sorge zu tragen. So ist es für mich heute klar, dass ich während dem Zähneputzen den Wasserhahn abstelle und dass ich meine Haar nicht unter laufender Dusche shampooniere. Ebenso beim Einkaufen wurde mir schon früh aufgezeigt, dass man saisonal einkaufen muss. Daher sind Erdbeeren im Winter für mich ein Tabu.

Später, im Mensch und Umwelt Unterricht, behandelten wir das Thema „Fairen Handel“. Dabei nahmen wir den Bananenhandel ein wenig genauer unter die Lupe. Durch diverse Dokumentationen, Videos und Berichte erhielten wir einen tiefen Einblick in die dunklen Geschäfte der Welt, was uns sehr nachdenklich stimmte. Seit diesem Tag ist für mich klar, dass ich Labels wie „Max Havelaar“ tatkräftig unterstütze. Ich weiss nicht ob ich durch meinen bewussten Einkauf viel bewirken kann. Es erscheint mir aber wichtig, nicht jene Anbieter zu unterstützen, die nur auf Profit aus sind.

Kommenden Sommer, werde ich selber als Lehrerin tätig sein. Ich werde darauf achten, dass ich die nachhaltige Entwicklung in das Erziehungssystem integrieren kann. Denn ich bin der Meinung, dass dies vom Kindergarten bis zur Universität Platz haben sollte.
Jede und jeder sollte sich der Komplexität und der Verbindungen der Probleme bewusst werden, die unsere Zukunft bedrohen - Armut, Umweltverschmutzung, Ungleichheit der Geschlechter, Gesundheitsprobleme, bewaffnete Konflikte und Verletzungen der Menschenrechte…


Nicole Küng

Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld

Die nachhaltige Entwicklung gehört heute zu unserem Alltag. Sei es beim Einkaufen, bei der Arbeit, beim Essen oder wenn man Zeitung liest. Überall werden wir mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“ konfrontiert. Beim Einkaufen müssen wir uns entscheiden, ob wir etwas mehr Geld ausgeben und dafür Bio-Produkte kaufen, zu Hause, ob wir Wasser sparen, in dem wir beim Duschen nicht so verschwenderisch mit dem Wasser umgehen und wenn wir zur Arbeit gehen, ob wir den etwas aufwändigeren, aber umweltfreundlicheren Weg wählen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Täglich müssen wir Entscheidungen treffen, die Einfluss auf unsere Zukunft haben.

Ich habe mir einmal Gedanken gemacht und mir überlegt, wo ich überall etwas zur nachhaltigen Entwicklung beitrage und wo ich noch etwas ändern könnte. Was ich bereits von klein auf gelernt habe, ist, dass ich nur Obst und Gemüse kaufe, die gerade bei uns aktuell sind. Des Weiteren haben mir meine Eltern beigebracht, dass ich mit Strom und Wasser nicht verschwenderisch umgehe. Ich schaue, dass ich nicht das ganze Haus beleuchtet habe, sondern nur den Raum, in dem ich gerade bin. Beim Duschen oder Zähne putzen schalte ich das Wasser zwischendurch ab. Die ganze Familie achtet auch darauf, dass der Abfall getrennt wird.

Ich könnte aber sicher noch mehr zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Zum Beispiel benutze ich sehr oft mein Auto, anstatt, dass ich mit dem Bus fahre. Wir haben zwar für den Schulweg eine Fahrgemeinschaft gebildet, trotzdem könnte ich in meiner Freizeit noch mehr auf mein Auto verzichten und einen umweltfreundlicheren Weg wählen.

Dienstag, 19. Februar 2008

Aufgabenstellung für Woche 1 :

1. Wochen-Impuls / Wo 8 (18.2.- 22.2. 2008):
Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen UmfeldWo finde ich in meinem alltäglichen Leben und in meinem Umfeld positive Elemente nachhaltiger Entwicklung? Wo entdecke ich Defizite? Was lösen diese Erkenntnisse in mir aus?

Wasser: Meine Eltern haben mich so erzogen, dass wenn ich beim Duschen, einseife, den Wasserhahn zudrehe. Viele lassen aber das Wasser durchlaufen, sie verschleudern das Wasser regelrecht. Genauso beim Abwaschen, Händewaschen, Rasieren und Zähneputzen. Obwohl wir einem Land wohnen, in dem es immer noch genügend Wasser hat, bin ich der Meinung, dass man mit unserem wertvollen Trinkwasser nicht schleudern soll. Man denke daran, dass es einige Länder auf unserem Planeten gibt, in denen es viel zu wenig Trinkwasser gibt. In Afrika laufen Kinder stundenlange, um nur einen Eimer Wasser nach Hause bringen zu können. Dieser Eimer muss dann für den ganzen Tag reichen. Es ist daher eine Schande, wie verschwenderisch wir mit unseren wertvollen, lebensnotwendigen Gütern umgehen.

Naturschutz: Positive Elemente Nachhaltiger Entwicklung erlebe ich selbst als Mitglied des Naturschutzvereins. Sehr viele Projekte unterstützen das Leben von bedrohten Tieren. Durch Züchtung auszusterbender Tiere, wie zum Beispiel des Bartgeiers, kann immerhin die Anzahl Paare erhalten oder sogar aufgebessert werden. Ich selber trage auch dazu bei, dass die Vögel erfolgreich brüten können. Jedes Jahr im Februar melde ich mich freiwillig, um die Vogelnistkasten im nahegelegenen Wald zu putzen. Wird das nicht gemacht, so könnte es sein, dass die Vögel schneller krank werden.

published by MR

Montag, 18. Februar 2008

Beitrag zum 1. Impuls, Wo 8

Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld

Die Ausfühungen meiner Gedanken und Erfahrungen mit der nachhaltigen Entwicklung und Zukunft möchte ich mit einem Zitat beginnen:
"Die Zukunft ist die Zeit, in der Du bereust, dass Du das, was Du heute tun kannst, nicht getan hast."[Léon Tolstoi]
Dieses Zitat finde ich sehr treffend und stimmt mich auch nachdenklich. Es zeigt auf, wie wichtig es ist, dass wir in unserem Handeln heute die Zukunft nicht vergessen dürfen. Wir dürfen nicht nur für den Moment leben und unsere eigenen Bedürfnisse befriedigen, wir sollten bei unserem Handeln in der Gegenwart auch immer an die Konsequenzen in der Zukunft denken.
Ich bin mir bewusst, dass wir in einer starken Konsumgesellschaft leben, aber trotzdem, oder gerade deshalb, achte ich persönlich immer mehr auf ein umweltbewusstes Verhalten in meinem täglichen Leben. Ich versuche Energie zu sparen, in dem ich meine normalen Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt habe, ich lasse meinen Fernsehapparat, die Stereoanlage und andere Geräte nicht im Stand-bye- Modus, sondern schalte sie ganz aus, beim Einkaufen versuche ich, wenn möglich, unnötige Verpackungsmaterialien zu vermeiden und kaufe Nachfüllpackungen, ich kaufe oft beim Biobauern aus unserer Nachbarschaft ein wo ich sicher bin, dass die Produkte aus ökologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung stammen und ich trenne den Müll. Dies alles sind zwar kleine Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung, aber ich finde sie dennoch wichtig. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich noch mehr für eine nachhaltige Entwicklung tun könnte, so verzichte ich zum Beispiel sehr ungern auf mein Auto und ebenso schätze ich den Luxus einer Flugreise in die Ferien, obwohl ich weiss, dass ich damit der Umwelt schade. Dass sind nur die grössten Defizite, die mir zum Thema nachhaltige Entwicklung in meinem persönlichen Umfeld einfallen und ich bin mir sicher, dass da noch einige mehr sind. Ich werde in Zukunft versuchen, darauf zu achten, dass ich zwar meine Bedürfnisse nach wie vor befriedigen kann, dies aber im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung vielleicht in einer abgeänderten Art.

Sandra Baumgartner

1. Wochen - Impuls / Wo 8 (18.2. - 22.2.2008)

Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld
Wo finde ich in meinem alltäglichen Leben und in meinem Umfeld positive Elemente nachhaltiger Entwicklung? Wo entdecke ich Defizite? Was lösen diese Erkenntnisse in mir aus?