Montag, 19. Mai 2008

Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Die Auswahl der Gegenstände ergab sich als schwierig. Man hing an den Gegenständen und konnte sich nicht so leicht von den Gegenständen trennen, da hinter jedem Gegenstand eine Geschichte war.
Nach welchen Kriterien wählten Sie ihre Gegenstände aus?
- Kann ich es noch brauchen oder nicht?
- Will ich es noch oder nicht?
- Kann es noch jemand anders gebrauchen?
- Ist es noch funktionstüchtig?
Namen Sie sie schweren, leichten Herzens mit?
Dazu gibt es verschiedene Meinung. Die einen haben sich mit der Entscheidung abgefunden, andere haben sich schweren Herzens von ihrem Gegenstand getrennt.
Was löste es bei Ihnen aus durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich ihren Kolleg/Innen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden.
Spannend, interessant die Zettel zu lesen, „Grümpel-feeling“, Neugierde (was kommt sonst noch?)
Vielleicht sind nicht alle Ihrer Gegenstände an einer anderen Person weitergegangen, was empfinden Sie dabei?
- Juhee, ich durfte es wieder nach Hause nehmen
- Gleichgültigkeit zeigen
Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt?
- Mehr genommen als mitgebracht
Was sind Gründe?
- Weil es mir gefallen hat
- Weil ich es brauchen kann
- Weil es nicht nur herumstehen würde
Wie könnte eine solche Bring und Hol-Aktion in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
- Als Projekt: Alle Klassen bringen Gegenstände mit und schreiben ein Zettel dazu.
- Zum Voraus: Zuerst drüber diskutieren, weshalb man den Gegenstand ausgewählt hatte und weggeben möchte (in eigner Klasse)
- Dinge evt. Ordnen in Kategorien
- Weiterführende Ideen: Jeder bekommt Grundstock an Geld (Chips, Spielgeld) > eigene Gegenstände verkaufen und andere tauschen

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