Nachhaltige Entwicklung in meinem täglichen Umfeld…
„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ (Zitat)
Schon früh wurde ich als Kind dazu erzogen zu Wasser, Strom und dergleichen Sorge zu tragen. So ist es für mich heute klar, dass ich während dem Zähneputzen den Wasserhahn abstelle und dass ich meine Haar nicht unter laufender Dusche shampooniere. Ebenso beim Einkaufen wurde mir schon früh aufgezeigt, dass man saisonal einkaufen muss. Daher sind Erdbeeren im Winter für mich ein Tabu.
Später, im Mensch und Umwelt Unterricht, behandelten wir das Thema „Fairen Handel“. Dabei nahmen wir den Bananenhandel ein wenig genauer unter die Lupe. Durch diverse Dokumentationen, Videos und Berichte erhielten wir einen tiefen Einblick in die dunklen Geschäfte der Welt, was uns sehr nachdenklich stimmte. Seit diesem Tag ist für mich klar, dass ich Labels wie „Max Havelaar“ tatkräftig unterstütze. Ich weiss nicht ob ich durch meinen bewussten Einkauf viel bewirken kann. Es erscheint mir aber wichtig, nicht jene Anbieter zu unterstützen, die nur auf Profit aus sind.
Kommenden Sommer, werde ich selber als Lehrerin tätig sein. Ich werde darauf achten, dass ich die nachhaltige Entwicklung in das Erziehungssystem integrieren kann. Denn ich bin der Meinung, dass dies vom Kindergarten bis zur Universität Platz haben sollte.
Jede und jeder sollte sich der Komplexität und der Verbindungen der Probleme bewusst werden, die unsere Zukunft bedrohen - Armut, Umweltverschmutzung, Ungleichheit der Geschlechter, Gesundheitsprobleme, bewaffnete Konflikte und Verletzungen der Menschenrechte…
Nicole Küng
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5 Kommentare:
Ich finde es sehr lobenswert, dass du in deiner späteren Tätigkeit als Lehrerin darauf achten möchtest, die nachhaltige Entwicklung in das Erziehungssystem zu integrieren. Du weisst aus eigenen Erfahrungen, wie wichtig es ist, früh für das Thema Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung sensibilisiert zu werden. Frei nach dem Motto: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ bin auch ich der Meinung, dass den Kindern früh gezeigt werden muss, wie sie aktiv etwas zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Und dabei müssen wir als Erwachsene, insbesondere als Lehrpersonen, mit einem guten Beispiel vorangehen. Wenn ich mir deinen Blog so durchlese, bin ich mir aber sicher, dass dir dies gelingen wird.
Baumgartner Sandra, LG05Da
Schön, deinen Bericht zu lesen tat richtig gut. Wenn alle Menschen oder nur schon Tausende mehr so denken würden wie du, ginge es unserer Welt viel besser... Im Kleinen beginnen und sich auch täglich daran halten. Es ist nun wirklich keine Sache den Hahn beim Zähneputzen abzustellen oder auf saisonale Früchte zu achten. Das sind nur kleine Dinge, aber genau da sollten wir beginnen, um einen grossen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Super, bleib dir weiter treu und bringe diese Einstellung mit in dein Klassenzimmer...
Auch wir haben in der Schule das Thema fairen Handel behandelt. Ich habe einen Video gesehen, bei dem ganze Plantagen (von Flugzeugen aus) mit Pestiziden besprüht wurden. Da die Arbeiter häufig inmitten der Plantagenfelder ihr Haus (Blechhütte) haben und dort ihr ganzes Leben lang verbringen, sind sie ebenfalls den Pestiziden sehr stark ausgesetzt. Babies kommen als Krüpel zur Welt. Erwachsene und auch Kinder werden krank. Das Gift ist aggressiv und sehr schädlich für die Arbeiter in den Plantagen. Da mich diese Bilder schockiert haben, achte ich von da an, dass ich nur noch Bananen ect. aus fairem Handel kaufe.
Auch ich finde es wichtig, im Alltag nicht nur darauf zu achten, was gekauft wird, sondern auch von welchen Firmen. Wie Du sagst, ist es als Lehrperson wichtig, vorbildlich zu handeln. Erst wenn man selbst danach handelt, was man vermittelt, wirkt man authentisch.
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