Ich bin praktisch auf dem Land aufgewachsen. Um unser Haus hat es sehr viele Wiesen und ganz in der Nähe gibt es einen Wald. Als Kind habe ich sehr viel Zeit in der Natur verbracht. Ich habe mit meinen Geschwistern und Freunden so oft es ging draussen gespielt oder ging mit meinem Vater in den Wald spazieren. Er hat mir dabei immer erklärt, wie die verschiedenen Pflanzen und Vögel heissen. Auch heute bin ich noch oft draussen, sei es einfach, um etwas abzuschalten und die Natur zu geniessen oder, um mich sportlich zu betätigen. Deshalb war dieser Auftrag auch kein „müssen“ für mich. Bei diesem Spaziergang hatte ich mir aber vorgenommen die Umwelt wieder einmal besser wahrzunehmen und mit „offenen Augen“ durch den Wald zu gehen. Meistens, wenn ich in der Natur bin, nehme ich alltägliche Dinge wie Vogelgezwitscher, das Rascheln der Bäume, etc. gar nicht mehr wahr.
Ich ging in den Wald und setzte mich auf eine Bank. Dort lauschte ich für einige Zeit einfach einmal der Natur. Ich hörte viele Dinge, die mir bisher noch nie aufgefallen sind. Zum Beispiel hört man an dieser Stelle, wenn man genau hinhört, einen Bach rauschen. Auch ist mir der Geruch der Natur aufgefallen. Ich hatte das Gefühl, dass ich den Frühling riechen konnte. Es war ein schönes Erlebnis die Natur wieder einmal so intensiv zu erleben. Wenn ich nach draussen gehe, sollte ich mir viel öfter vornehmen, die Umwelt bewusster wahrzunehmen.
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2 Kommentare:
Ich bin ganz deiner Meinung. Wir nehmen die Natur mittlerweile als etwas selbstverständliches hin und bemerken oft ihre Schönheit nicht mehr. Auch ich finde, dass wir wieder bewusster mit der Natur umgehen sollten und ihr mit offenen Augen und Ohren begegnen sollten. Oft lässt sich dann in kleinen Details sehr schöne Dinge entdecken. Ich bin auch auf dem Land gross geworden und denke, dass wir uns deshalb die Natur schon fast zu gewohnt sind, um sie bewusst wahrzunehmen. Das sollten wir wieder ändern und die Natur und unsere Umwelt wieder mit allen Sinnen wahrnehmen.
Das stimmt, wenn man in den Wald geht und nicht bewusst hinhört und hinschaut, dann nimmt man vieles gar nicht war. Auch ich habe die Erde im Wald gerochen, als ich mit dem Spaten in der Erde grub. Später musste ich noch lehm suchen gehen. Lange Zeit wanderte ich im Wald umher, und tastete die Böden ab. Humus, Sand aber keinen Lehm... Endlich endlich gab es einen umgestürtzten Baum an dessen Wurzeln ganz viel lehm klebte. Diesen Lehm füllten wir in eine Plastikkiste und brachten ihn zum Camp. Wir trugen die it Lehm halbgefüllte Kiste und brachten sie zum Camp. Wir staunten nicht schlecht, aber wir mussten die Kiste zu viert tragen, sie war so schwer.
Manchmal braucht es kleine Erlebnisse, um die Natur wirklich zu erleben. Das grösste Erlebnis war für mich das Umhüllen eines Hähnchens mit Lehm und Grashalmen. Dann wurde das Hähnchen in die heisse Glut des Feuers gegeben und nach eineinhalb Stunden wieder herausgenommen. Der Lehm war hart wie gebrannter Ton und das Hähnchen so zart wie Butter. Dies war ein wunderbares Erlebnis für mich, das ich nicht so gleich vergessen werde.
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