Ich bin praktisch auf dem Land aufgewachsen. Um unser Haus hat es sehr viele Wiesen und ganz in der Nähe gibt es einen Wald. Als Kind habe ich sehr viel Zeit in der Natur verbracht. Ich habe mit meinen Geschwistern und Freunden so oft es ging draussen gespielt oder ging mit meinem Vater in den Wald spazieren. Er hat mir dabei immer erklärt, wie die verschiedenen Pflanzen und Vögel heissen. Auch heute bin ich noch oft draussen, sei es einfach, um etwas abzuschalten und die Natur zu geniessen oder, um mich sportlich zu betätigen. Deshalb war dieser Auftrag auch kein „müssen“ für mich. Bei diesem Spaziergang hatte ich mir aber vorgenommen die Umwelt wieder einmal besser wahrzunehmen und mit „offenen Augen“ durch den Wald zu gehen. Meistens, wenn ich in der Natur bin, nehme ich alltägliche Dinge wie Vogelgezwitscher, das Rascheln der Bäume, etc. gar nicht mehr wahr.
Ich ging in den Wald und setzte mich auf eine Bank. Dort lauschte ich für einige Zeit einfach einmal der Natur. Ich hörte viele Dinge, die mir bisher noch nie aufgefallen sind. Zum Beispiel hört man an dieser Stelle, wenn man genau hinhört, einen Bach rauschen. Auch ist mir der Geruch der Natur aufgefallen. Ich hatte das Gefühl, dass ich den Frühling riechen konnte. Es war ein schönes Erlebnis die Natur wieder einmal so intensiv zu erleben. Wenn ich nach draussen gehe, sollte ich mir viel öfter vornehmen, die Umwelt bewusster wahrzunehmen.
Freitag, 28. März 2008
Mittwoch, 26. März 2008
Mitten in der Natur
Ein kleiner Besuch im Wald…
Da ich aus einer ländlichen Gegend komme, war ich relativ schnell in der Natur. Wenige Meter hinter unserem Haus befindet sich nämlich ein Waldrand. Für den Blog – Auftrag musste ich mich nicht speziell motivieren der Natur einen Besuch zu erstatten, denn ich gehe fast täglich mit meinem Hund dorthin spazieren.
Ich geniesse jeweils die besondere Ruhe und Frische, welche der Wald für mich ausstrahlt. Die Natur bietet mir die Möglichkeit meine Gedanken baumeln zu lassen und einfach zu entspannen.
Ebenso liebe ich es die optische Veränderung des Waldes, durch die vier Jahreszeiten mitzuerleben. Im Winter den schwere Schnee, der auf den schwachen Tannenäste liegt… im Mai das Frühlingserwachen der Pflanzen… im Sommer ist er jener Ort, der dir Schatten spendet…..im Herbst das wunderschöne Farbenspiel der fallenden Blätter.
Schon als Kind ging ich oft in den Wald. Wir sammelten dort diverse Naturmaterialien, um etwas daraus zu kreieren. Oder wir gingen zum nahe gelegenen Bach, welchen wir versuchten zu stauen. Ich persönlich fand dies eine wunderbare Zeit, in jener ich meine Freizeit im Wald verbringen konnte…
nicoletta
Ein kleiner Besuch im Wald…
Da ich aus einer ländlichen Gegend komme, war ich relativ schnell in der Natur. Wenige Meter hinter unserem Haus befindet sich nämlich ein Waldrand. Für den Blog – Auftrag musste ich mich nicht speziell motivieren der Natur einen Besuch zu erstatten, denn ich gehe fast täglich mit meinem Hund dorthin spazieren.
Ich geniesse jeweils die besondere Ruhe und Frische, welche der Wald für mich ausstrahlt. Die Natur bietet mir die Möglichkeit meine Gedanken baumeln zu lassen und einfach zu entspannen.
Ebenso liebe ich es die optische Veränderung des Waldes, durch die vier Jahreszeiten mitzuerleben. Im Winter den schwere Schnee, der auf den schwachen Tannenäste liegt… im Mai das Frühlingserwachen der Pflanzen… im Sommer ist er jener Ort, der dir Schatten spendet…..im Herbst das wunderschöne Farbenspiel der fallenden Blätter.
Schon als Kind ging ich oft in den Wald. Wir sammelten dort diverse Naturmaterialien, um etwas daraus zu kreieren. Oder wir gingen zum nahe gelegenen Bach, welchen wir versuchten zu stauen. Ich persönlich fand dies eine wunderbare Zeit, in jener ich meine Freizeit im Wald verbringen konnte…
nicoletta
Mitten in der Natur
Damit ich die Natur erleben kann, muss ich keine weite Wege auf mich nehmen. Wir wohnen auf dem Land (wie in Liechtenstein fast nicht anders möglich...)und wenn ich mich in unseren Garten setze, bin ich bereits mitten in der Natur. Neben unserem Haus fliesst ein kleines Bächlein und die Gegend um unser Haus ist sehr naturbelassen und nur wenig verbaut. Im Sommer schnappe ich mir gerne den Liegestuhl und geniesse die Ruhe in unserem Garten. Auch gestern konnte ich völlige Ruhe geniessen. Neben dem Vogelgezwitscher, dem Plätschern unseres Springbrunnens in unserem Teich und dem Wind in den Bäumen war nichts zu hören. Beim Bach neben unserem Haus steht ein sehr alter und grosser Baum, der unter Naturschutz steht. Als Kind spielte ich eigentlich die meiste Zeit mit den Kindern aus der Nachbarschaft rund um diesen Bach und den Baum. Wir haben kleine Staudämme und Baumhäuser gemacht. Immer wieder entdeckten wir dabei auch Tiere, wie Käfer, Schmetterlinge, Frösche und manchmal hielten sich sogar Wildenten in der Nähe des Baches auf. Jedes Mal, wenn ich nun heute den Baum betrachte, kommen mir die vielen schönen Kindheitserinnerungen in den Sinn. Ich denke gerne an diese Zeit zurück, als wir noch so viel Zeit in der Natur verbrachten. Aber auch heute noch verbringe ich viel Zeit draussen in der Natur. Denn aus der Natur kann ich sehr viel Kraft und Energie schöpfen. Ich kann mir deshalb auch nicht vorstellen, irgendwann in einer Stadt zu wohnen. Ich geniesse und schätze es sehr, dass ich die Natur direkt vor meiner Haustüre habe und ich sie deshalb schon als Kind so intensiv erleben durfte.
Sonntag, 16. März 2008
Agenda 21
Die Umsetzungsmöglichkeiten und -angebote sind vielfältig und auch sehr spannend zu lesen. Bei einigen Angeboten braucht es aber mehr als nur eine einzelne Person, die sich für dieses Thema interessiert. Es braucht ein ganzes Team, welches bereit ist dafür zu arbeiten. Dennoch braucht es aber manchmal die Initiative einer einzigen Lehrperson, welche z.B. ein Thema spannend findet und dies dann dem ganzen Plenum vorstellt. Ich habe mir jetzt mehr konkrete Überlegungen gemacht, welche ich für mich persönlich mit den Kindern umsetzen kann, ohne dass ich zuerst ein ganzes Team von meiner Idee überzeugen muss. Vielleicht kann ich das Thema aber, da es die Kinder so spannend fanden, weiterziehen und dem Team von meinen Erfahrungen berichten.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie auch wir in der Schule das Thema Wasser bearbeiteten. Zu Beginn fand ich es nicht so spannend, doch mit der Zeit fand ich sehr starkes Interesse daran. Wasser kann in vielen verschiedenen Bereichen angeschaut werden und auch sehr gut auf allen Stufen bearbeitet werden. Es ist etwas sehr zentrales, da wir es jeden Tag in vielfältiger Art und Weise brauchen. Die Kinder haben somit einen direkten Bezug, was ich besonders bei kleinen Kindern sehr wichtig finde. An das Wasser gekoppelt finde ich auch die Idee ein Land auszuwählen und dies zu „beobachten“ etwas Spannendes. In Verbindung mit diesem Land kann nicht nur die Wasserproblematik, sondern auch sehr viele andere Themen, welche die Agenda 21 betreffen, bearbeitet und auch mit unserem Land in direkten Vergleich gebracht werden. Begleitet man ein Land über eine gewisse Zeit, so gibt dies auch sehr viel Verständnis für andere Kulturen und andere Lebensweisen, welche die Kinder bestimmt weit länger, als nur während der Schulzeit begleiten werden.
Die Umsetzungsmöglichkeiten und -angebote sind vielfältig und auch sehr spannend zu lesen. Bei einigen Angeboten braucht es aber mehr als nur eine einzelne Person, die sich für dieses Thema interessiert. Es braucht ein ganzes Team, welches bereit ist dafür zu arbeiten. Dennoch braucht es aber manchmal die Initiative einer einzigen Lehrperson, welche z.B. ein Thema spannend findet und dies dann dem ganzen Plenum vorstellt. Ich habe mir jetzt mehr konkrete Überlegungen gemacht, welche ich für mich persönlich mit den Kindern umsetzen kann, ohne dass ich zuerst ein ganzes Team von meiner Idee überzeugen muss. Vielleicht kann ich das Thema aber, da es die Kinder so spannend fanden, weiterziehen und dem Team von meinen Erfahrungen berichten.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie auch wir in der Schule das Thema Wasser bearbeiteten. Zu Beginn fand ich es nicht so spannend, doch mit der Zeit fand ich sehr starkes Interesse daran. Wasser kann in vielen verschiedenen Bereichen angeschaut werden und auch sehr gut auf allen Stufen bearbeitet werden. Es ist etwas sehr zentrales, da wir es jeden Tag in vielfältiger Art und Weise brauchen. Die Kinder haben somit einen direkten Bezug, was ich besonders bei kleinen Kindern sehr wichtig finde. An das Wasser gekoppelt finde ich auch die Idee ein Land auszuwählen und dies zu „beobachten“ etwas Spannendes. In Verbindung mit diesem Land kann nicht nur die Wasserproblematik, sondern auch sehr viele andere Themen, welche die Agenda 21 betreffen, bearbeitet und auch mit unserem Land in direkten Vergleich gebracht werden. Begleitet man ein Land über eine gewisse Zeit, so gibt dies auch sehr viel Verständnis für andere Kulturen und andere Lebensweisen, welche die Kinder bestimmt weit länger, als nur während der Schulzeit begleiten werden.
Freitag, 14. März 2008
Agenda 21
Agenda 21
Agenda 21 unter diesem Titel konnte ich mir zuerst gar nichts vorstellen. Doch im Endeffekt fand ich ihn sehr interessant zum lesen. Der Text beinhaltet viele gute Ansätze, wobei mir die“ Liebe zum Detail“ fehlt. Viele Themen werden nur angerissen, aber nicht konkretisiert.
Da ich kommenden Sommer eine Kindergartenklasse unterrichten werde, wäre es wichtig für mich gewesen fassbare Ideen zu erhalten.
Assembly
Zu meinem Erstaunen kannte ich diese Art der Versammlung bereits aus meiner eigenen Primarschulzeit. Wie beschrieben versammelten wir (1.- 6. Klasse, alle LP`s und Hausabwart) uns einmal in der Woche in einem Saal. Unser Assembly bezog sich auf unterschiedliche Themen, welche in dieser Runde besprochen wurden. Wichtig zu erwähnen ist, dass bei dieser „Sitzung“ die Kinder das Gespräch leiteten duften und die Diskussionsthemen ebenfalls von ihnen bestimmt wurden.
Die Erd- Charta
1. Ehrfurcht haben vor der Erde und allem Leben.
2. Für die Gemeinschaft alles Lebendigen in seiner ganzen Vielfalt Sorge tragen
3. Danach streben, freie, gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche Gesellschaftsformen aufzubauen.
4. Die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern.
Dieser Abschnitt stimmt mich sehr nachdenklich….und wiederum kam mir der Gedanke auf: Alles nichts neues, oder?
Eigentlich wissen wir alle was wir tun sollten, um etwas Positives für die Umwelt und die Gesellschaft zu erreichen, doch warum tun wir es dann nicht?!
Nicoletta
Agenda 21 unter diesem Titel konnte ich mir zuerst gar nichts vorstellen. Doch im Endeffekt fand ich ihn sehr interessant zum lesen. Der Text beinhaltet viele gute Ansätze, wobei mir die“ Liebe zum Detail“ fehlt. Viele Themen werden nur angerissen, aber nicht konkretisiert.
Da ich kommenden Sommer eine Kindergartenklasse unterrichten werde, wäre es wichtig für mich gewesen fassbare Ideen zu erhalten.
Assembly
Zu meinem Erstaunen kannte ich diese Art der Versammlung bereits aus meiner eigenen Primarschulzeit. Wie beschrieben versammelten wir (1.- 6. Klasse, alle LP`s und Hausabwart) uns einmal in der Woche in einem Saal. Unser Assembly bezog sich auf unterschiedliche Themen, welche in dieser Runde besprochen wurden. Wichtig zu erwähnen ist, dass bei dieser „Sitzung“ die Kinder das Gespräch leiteten duften und die Diskussionsthemen ebenfalls von ihnen bestimmt wurden.
Die Erd- Charta
1. Ehrfurcht haben vor der Erde und allem Leben.
2. Für die Gemeinschaft alles Lebendigen in seiner ganzen Vielfalt Sorge tragen
3. Danach streben, freie, gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche Gesellschaftsformen aufzubauen.
4. Die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern.
Dieser Abschnitt stimmt mich sehr nachdenklich….und wiederum kam mir der Gedanke auf: Alles nichts neues, oder?
Eigentlich wissen wir alle was wir tun sollten, um etwas Positives für die Umwelt und die Gesellschaft zu erreichen, doch warum tun wir es dann nicht?!
Nicoletta
Mittwoch, 12. März 2008
Artikel von Otto Herz: Agenda 21
Der Text von Otto Herz ist interessant zu lesen. Was mir allerdings ein bisschen gefehlt hat, sind die tatsächlichen Ideen, wie man solche Projekte mit einer Klasse angehen könnte. Auch habe ich mir darüber Gedanken gemacht, welche Themen sich im Kindergarten und in der Unterstufe umsetzen lassen. Otto Herz schreibt in seinem Artikel, dass nicht jedes Thema für jedes Alter und zu jedem Zeitpunkt geeignet ist. Die Kinderagenda ermöglicht es aber, dass fast jedes Thema kindgerecht bearbeitet werden kann.
Bei der Bearbeitung der Themen geht es darum, dass bei den Kindern der Wissens-Durst und Verstehens-Hunger gestillt wird, dass Entdeckungs-Freude, Erlebnis-Lust, Ehrfurcht, Unternehmensgeist ein Verantwortungsgefühl geweckt wird. Es muss den Kindern Sachwissen vermittelt werden, wobei immer drei Fragen entscheidend sind:
- Was war und ist diesbezüglich geschehen zur gleichen Zeit in anderen Regionen
- Was werden die Folgen des Handelns und des Nicht-Handelns sein?
- Wie verträgt sich dies jeweils mit dem Anspruch der Globalen Gerechtigkeit
Herz erwähnt ganz klar in seinem Text, dass es aber nicht reicht den Kindern Sachwissen zu vermitteln. Viel wichtiger ist es zu handeln und aktiv etwas zu tun.
Einige Vorschläge und Tipps von Otto Herz, die ich mir für die Umsetzung der verschiedenen Themen aus der Agenda 21 merken werde:
- Themenkisten zusammenstellen
- Fächerübergreifend arbeiten (so wird das Thema aus unterschiedlichen
Fächerperspektiven beleuchtet)
- Projekttage zu diesen Themen organisieren
- Versammlungen mit dem ganzen Schulhaus abhalten, wobei über verschiedene
Problemstellungen fach- und sachkundig bearbeitet werden
- Das erarbeitete Wissen der Öffentlichkeit präsentieren
- Realerfahrungen ermöglichen (den Weg einer Jeans aufzeigen, Kontakt mit Kindern aus
anderen Ländern aufbauen, etc.)
Bei der Bearbeitung der Themen geht es darum, dass bei den Kindern der Wissens-Durst und Verstehens-Hunger gestillt wird, dass Entdeckungs-Freude, Erlebnis-Lust, Ehrfurcht, Unternehmensgeist ein Verantwortungsgefühl geweckt wird. Es muss den Kindern Sachwissen vermittelt werden, wobei immer drei Fragen entscheidend sind:
- Was war und ist diesbezüglich geschehen zur gleichen Zeit in anderen Regionen
- Was werden die Folgen des Handelns und des Nicht-Handelns sein?
- Wie verträgt sich dies jeweils mit dem Anspruch der Globalen Gerechtigkeit
Herz erwähnt ganz klar in seinem Text, dass es aber nicht reicht den Kindern Sachwissen zu vermitteln. Viel wichtiger ist es zu handeln und aktiv etwas zu tun.
Einige Vorschläge und Tipps von Otto Herz, die ich mir für die Umsetzung der verschiedenen Themen aus der Agenda 21 merken werde:
- Themenkisten zusammenstellen
- Fächerübergreifend arbeiten (so wird das Thema aus unterschiedlichen
Fächerperspektiven beleuchtet)
- Projekttage zu diesen Themen organisieren
- Versammlungen mit dem ganzen Schulhaus abhalten, wobei über verschiedene
Problemstellungen fach- und sachkundig bearbeitet werden
- Das erarbeitete Wissen der Öffentlichkeit präsentieren
- Realerfahrungen ermöglichen (den Weg einer Jeans aufzeigen, Kontakt mit Kindern aus
anderen Ländern aufbauen, etc.)
Montag, 10. März 2008
4. Impuls: Artikel von Otto Herz
Die Ideen von Otto Herz zum Thema Nachhaltigkeit in Schulen finde ich sehr spannend und vielseitig. Allerdings finde ich auch, dass einige Ideen, so wie sie Otto Herz, beschreibt, sich nicht 1:1 im Kindergarten oder in der Unterstufe umsetzen lassen.
Ich persönlich finde es wichtig, dass die Kinder eine Beziehung zur Natur und zur Umwelt entwickeln. Denn die Natur achten und schützen können sie nur dann, wenn sie eine persönliche Beziehung dazu haben. Deshalb möchte ich, neben den alltäglichen Dingen, wie Abfall trennen, kein Papier verschwenden etc auch den Kindern ermöglichen, die Natur hautnah zu erleben. Beim Anlegen eines Biotops beispielsweise können die Kinder aktiv etwas für die Natur tun und sie lernen dabei auch noch einiges über die Natur. Ich finde auch, dass es gerade mit kleinen Kindern sehr wichtig ist, sich oft in der Natur aufzuhalten, beispielsweise Exkursionen an einen Fluss, in den Wald oder ähnliches. Vielen Kindern fehlen heute solche Naturerfahrungen und haben deshalb keinen Bezug zur Natur, intensive Naturerfahrungen sind jedoch wichtig für Umweltbildung. Wenn es gelingt, die Kinder für die Natur und die einheimischen Tiere zu begeistern und sie dabei selber aktiv sein können (beispielsweise Amphibien über die Strasse helfen, im Wald Müll sammeln...), dann werden sie auch mehr darauf achten und sie schützen wollen. Mit dieser Grundlage können dann auch andere Themen aus der Agenda 21 behandelt werden, aber mir ist es wichtig, dass die Kinder zuerst einmal ihre persönliche Umgebung kennen und schätzen, bevor andere Themen in Angriff genommen werden können. Mit diesen Grundlagen können dann auch Projekte durchgeführt werden, wie Otto Herz sie beschreibt (also beispielsweise Zusammenarbeit mit externen Experten, Kontakt zu Kindern aus anderen Ländern aufbauen, Öffentlichkeitsarbeit etc)
Ich persönlich finde es wichtig, dass die Kinder eine Beziehung zur Natur und zur Umwelt entwickeln. Denn die Natur achten und schützen können sie nur dann, wenn sie eine persönliche Beziehung dazu haben. Deshalb möchte ich, neben den alltäglichen Dingen, wie Abfall trennen, kein Papier verschwenden etc auch den Kindern ermöglichen, die Natur hautnah zu erleben. Beim Anlegen eines Biotops beispielsweise können die Kinder aktiv etwas für die Natur tun und sie lernen dabei auch noch einiges über die Natur. Ich finde auch, dass es gerade mit kleinen Kindern sehr wichtig ist, sich oft in der Natur aufzuhalten, beispielsweise Exkursionen an einen Fluss, in den Wald oder ähnliches. Vielen Kindern fehlen heute solche Naturerfahrungen und haben deshalb keinen Bezug zur Natur, intensive Naturerfahrungen sind jedoch wichtig für Umweltbildung. Wenn es gelingt, die Kinder für die Natur und die einheimischen Tiere zu begeistern und sie dabei selber aktiv sein können (beispielsweise Amphibien über die Strasse helfen, im Wald Müll sammeln...), dann werden sie auch mehr darauf achten und sie schützen wollen. Mit dieser Grundlage können dann auch andere Themen aus der Agenda 21 behandelt werden, aber mir ist es wichtig, dass die Kinder zuerst einmal ihre persönliche Umgebung kennen und schätzen, bevor andere Themen in Angriff genommen werden können. Mit diesen Grundlagen können dann auch Projekte durchgeführt werden, wie Otto Herz sie beschreibt (also beispielsweise Zusammenarbeit mit externen Experten, Kontakt zu Kindern aus anderen Ländern aufbauen, Öffentlichkeitsarbeit etc)
Freitag, 7. März 2008
Vernetzungen und Emotionen
Liebe Studierende
Mit Interesse verfolge ich Ihre Beiträge, die ich vielfältig und anregend finde. Ihr bewusstes Nachgehen von den Vernetzungen im Alltag, haben Sie anhand von Beispielen aus der Praxis oder eigenen Gedanken eindrücklich geschildert.
Die Hintergründe und Komplexität eines Produktes zu verfolgen, lässt einen wieder einmal innehalten und staunen. - Jedoch, für wie lange und mit welcher Auswirkung?
Fast alles lässt sich heute relativ schnell und ohne grossen Aufwand beschaffen - quasi per Mausklick und anonym. Daher ist es nicht nur für Kinder, sondern auch für uns Erwachsene wichtig und wohl nötig, dass die Zusammenhänge und Vernetzungen "der Dinge" bewusster gemacht werden. Es ist zudem auch sehr eindrücklich und spannend zu sehen, was wie zusammenhängt und welche Prozesse, Mittel und Wege nötig sind, bis wir etwas geniessen können. Wenigstens da und dort und ab und zu, oder? - Meist wird uns "etwas zu haben" bewusst, wenn es uns fehlt. Wenn mir beispielsweise der Strom ausfällt oder das Wasser für einige Zeit abgestellt wird, merke ich, dass es eben nicht selbstverständlich ist und die Überbrückungszeit kommt mir lange und je nach Jahreszeit mühsam vor. Ich schätze es umso mehr, wenn dann alles wieder normal funktioniert, bis eben auch hier der Alltag wieder Einkehr hält.
Wertschätzung wäre also angesagt, die anhält und weiterführt. -
Vielleicht erwächst ja über die erlebte Erfahrung im Schulalltag, am Beispiel Banane, Schokolade oder durch unsere vertiefte Auseinandersetzung, eine neue Erkenntnis und die Motivation, welche zu nachhaltigem Handeln führt.
Ich finde es lohnt sich, darauf zu bauen. Und Sie?
Mit herzlichen Grüssen
ruf
Mit Interesse verfolge ich Ihre Beiträge, die ich vielfältig und anregend finde. Ihr bewusstes Nachgehen von den Vernetzungen im Alltag, haben Sie anhand von Beispielen aus der Praxis oder eigenen Gedanken eindrücklich geschildert.
Die Hintergründe und Komplexität eines Produktes zu verfolgen, lässt einen wieder einmal innehalten und staunen. - Jedoch, für wie lange und mit welcher Auswirkung?
Fast alles lässt sich heute relativ schnell und ohne grossen Aufwand beschaffen - quasi per Mausklick und anonym. Daher ist es nicht nur für Kinder, sondern auch für uns Erwachsene wichtig und wohl nötig, dass die Zusammenhänge und Vernetzungen "der Dinge" bewusster gemacht werden. Es ist zudem auch sehr eindrücklich und spannend zu sehen, was wie zusammenhängt und welche Prozesse, Mittel und Wege nötig sind, bis wir etwas geniessen können. Wenigstens da und dort und ab und zu, oder? - Meist wird uns "etwas zu haben" bewusst, wenn es uns fehlt. Wenn mir beispielsweise der Strom ausfällt oder das Wasser für einige Zeit abgestellt wird, merke ich, dass es eben nicht selbstverständlich ist und die Überbrückungszeit kommt mir lange und je nach Jahreszeit mühsam vor. Ich schätze es umso mehr, wenn dann alles wieder normal funktioniert, bis eben auch hier der Alltag wieder Einkehr hält.
Wertschätzung wäre also angesagt, die anhält und weiterführt. -
Vielleicht erwächst ja über die erlebte Erfahrung im Schulalltag, am Beispiel Banane, Schokolade oder durch unsere vertiefte Auseinandersetzung, eine neue Erkenntnis und die Motivation, welche zu nachhaltigem Handeln führt.
Ich finde es lohnt sich, darauf zu bauen. Und Sie?
Mit herzlichen Grüssen
ruf
Donnerstag, 6. März 2008
Wenn die Bälle wieder rollen!
Bald ist es soweit und die Tore fallen wieder. Während der EM steigert sich der Verkauf von Fussballen enorm. In Europa wollen die Leute billige Bälle kaufen, und das beeinflusst die Löhne der Arbeiter. Doch nun möchte auch die FIFA etwas gegen dieses Dilemma tun und fordert faire Bälle!
FIFA fordert faire Bälle
Auch Adidas lässt in Sialkot von Hand nähen, hat sich aber zu Fairness verpflichtet. Der Sportartikel-Riese ist Unterzeichner des Vertrags von Atlanta, in welchem sich 1997 die Sportwarenindustrie, Arbeiterverbände, Kinderhilfswerke und andere Nicht-Regierungsorganisationen zusammenschlossen, um Kinderarbeit aus der pakistanischen Fußball-Produktion zu verbannen. Das Abkommen wird auch vom Weltfußballverband FIFA unterstützt wird.
Das Abkommen von Atlanta hat die Ballproduktion von Privathäusern in Nähereien verlagern können, die leichter überwacht werden können. Daher ist Kinderarbeit zu einem Großteil aus diesem Bereich verschwunden. "Aber die Löhne sind immer noch nicht hoch genug, um Kindern bessere Bildungsmöglichkeiten zu eröffnen", sagte Barbara Schimmelpfennig, Sprecherin von Gepa, der größten europäischen Fair-Trade-Firma.
74 Prozent mehr Lohn
Talon beschäftigt 1500 Näher, davon 400 Frauen. Rahila zum Beispiel verdient etwa 74 Prozent mehr für einen "fairen Ball" der am weitesten verbreiteten Qualität als für einen "normalen Ball": 47 Rupien (0,65 Euro) statt 27 Rupien. Mit diesem Gehalt kann die achtfache Mutter einen beträchtlichen Unterschied für die Lebensqualität ihrer Familie machen.
Während des Vorlaufs zur EM hat Gepa ihre Kampagne "Fair Play - Fair Pay" gestartet, um die Zuschauer mehr für die Bedingungen, unter denen die Bälle produziert werden, zu sensibilisieren.
Ich persönlich unterstütze diese Kampagne sehr, denn dank diesen Leuten ,die auf fairen Handel achten, sind sich die Käufer und Käuferinnen der Menschen hinter den Bällen bewusst geworden!
Bald ist es soweit und die Tore fallen wieder. Während der EM steigert sich der Verkauf von Fussballen enorm. In Europa wollen die Leute billige Bälle kaufen, und das beeinflusst die Löhne der Arbeiter. Doch nun möchte auch die FIFA etwas gegen dieses Dilemma tun und fordert faire Bälle!
FIFA fordert faire Bälle
Auch Adidas lässt in Sialkot von Hand nähen, hat sich aber zu Fairness verpflichtet. Der Sportartikel-Riese ist Unterzeichner des Vertrags von Atlanta, in welchem sich 1997 die Sportwarenindustrie, Arbeiterverbände, Kinderhilfswerke und andere Nicht-Regierungsorganisationen zusammenschlossen, um Kinderarbeit aus der pakistanischen Fußball-Produktion zu verbannen. Das Abkommen wird auch vom Weltfußballverband FIFA unterstützt wird.
Das Abkommen von Atlanta hat die Ballproduktion von Privathäusern in Nähereien verlagern können, die leichter überwacht werden können. Daher ist Kinderarbeit zu einem Großteil aus diesem Bereich verschwunden. "Aber die Löhne sind immer noch nicht hoch genug, um Kindern bessere Bildungsmöglichkeiten zu eröffnen", sagte Barbara Schimmelpfennig, Sprecherin von Gepa, der größten europäischen Fair-Trade-Firma.
74 Prozent mehr Lohn
Talon beschäftigt 1500 Näher, davon 400 Frauen. Rahila zum Beispiel verdient etwa 74 Prozent mehr für einen "fairen Ball" der am weitesten verbreiteten Qualität als für einen "normalen Ball": 47 Rupien (0,65 Euro) statt 27 Rupien. Mit diesem Gehalt kann die achtfache Mutter einen beträchtlichen Unterschied für die Lebensqualität ihrer Familie machen.
Während des Vorlaufs zur EM hat Gepa ihre Kampagne "Fair Play - Fair Pay" gestartet, um die Zuschauer mehr für die Bedingungen, unter denen die Bälle produziert werden, zu sensibilisieren.
Ich persönlich unterstütze diese Kampagne sehr, denn dank diesen Leuten ,die auf fairen Handel achten, sind sich die Käufer und Käuferinnen der Menschen hinter den Bällen bewusst geworden!
Mittwoch, 5. März 2008
Vernetzungen entdecken
In einem meiner letzten Praktiken hatten wir das Thema „Ernährung“. Unter anderem haben wir auch einmal geschaut welchen Weg die Produkte, die wir täglich essen, hinter sich haben und wer alles beteiligt ist bis das Produkt im Laden zum Verkauf bereit steht. Oft ist es ja so, dass man sich gar keine Gedanken über solche Dinge macht und einfach konsumiert. Mir geht es nicht anders. Erst als ich das Thema mit meiner Praktikumsklasse behandelt habe, machte ich mir einmal Gedanken über die täglichen Produkte, die ich so konsumiere. Mit der Klasse haben wir einmal den Weg einer Tafel Schokolade angeschaut:
Geerntet wird heute genauso wie vor 450 Jahren in allen Kakaoländern der Welt, nämlich ohne Maschinen. Frucht für Frucht wird mit der Machete vom Stamm abgeschlagen, an Sammelplätzen gehortet und dort mit kräftigen und gezielten Buschmesserhieben geöffnet. In der Mitte der Frucht befindet sich die Kakaobohne. Diese Bohnen werden in der Sonne ausgelegt, bis das Fruchtfleisch sich verflüssigt und die Gärung (Fermentation) einsetzt. Die verbleibenden Bohnen werden weiter in der tropischen Sonne getrocknet und erhalten dadurch den für sie typischen Geschmack. Anschliessend werden sie in die verschiedenen Importländer verschickt, wo die Kakaobohnen geröstet, geschält und anschliessend gemahlen werden. Der Kakaokern besteht zur Hälfte aus Fett. Beim Mahlvorgang erwärmt sich nun dieses Fett und wird flüssig. Mit dieser Kakaomasse werden nun in einem recht anspruchsvollen Verfahren verschiedene Variationen von Schokoladen hergestellt.
Für die Kinder und auch mich war es sehr eindrücklich zu sehen, wie viel Arbeit und Aufwand hinter einer Tafel Schokolade steckt. Über solche Dinge macht man sich im Alltag viel zu wenig Gedanken.
Geerntet wird heute genauso wie vor 450 Jahren in allen Kakaoländern der Welt, nämlich ohne Maschinen. Frucht für Frucht wird mit der Machete vom Stamm abgeschlagen, an Sammelplätzen gehortet und dort mit kräftigen und gezielten Buschmesserhieben geöffnet. In der Mitte der Frucht befindet sich die Kakaobohne. Diese Bohnen werden in der Sonne ausgelegt, bis das Fruchtfleisch sich verflüssigt und die Gärung (Fermentation) einsetzt. Die verbleibenden Bohnen werden weiter in der tropischen Sonne getrocknet und erhalten dadurch den für sie typischen Geschmack. Anschliessend werden sie in die verschiedenen Importländer verschickt, wo die Kakaobohnen geröstet, geschält und anschliessend gemahlen werden. Der Kakaokern besteht zur Hälfte aus Fett. Beim Mahlvorgang erwärmt sich nun dieses Fett und wird flüssig. Mit dieser Kakaomasse werden nun in einem recht anspruchsvollen Verfahren verschiedene Variationen von Schokoladen hergestellt.
Für die Kinder und auch mich war es sehr eindrücklich zu sehen, wie viel Arbeit und Aufwand hinter einer Tafel Schokolade steckt. Über solche Dinge macht man sich im Alltag viel zu wenig Gedanken.
Dienstag, 4. März 2008
Wie die Milch in die Tüte kommt
Heute morgen hatte ich zum Frühstück Cornflakes mit Milch. Auf dem Weg in die Schule habe ich mir dann einmal Gedanken darüber gemacht, wem ich mein Frühstück eigentlich zu verdanken habe, bzw. wie die Milch überhaupt in die Tüte und anschliessend in meinen Kühlschrank kommt. Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht (besonders nicht am Morgen, da bin ich schon froh, wenn ich überhaupt aus den Augen sehe, aber das ist ein anderes Thema...J) Also machte ich mich gedanklich auf die Reise der Milch.
Bis ich die Milch fix fertig aus der Tüte geniessen kann, hat sie schon einen langen weg hinter sich. Alles fängt mit einer (natürlich glücklichen, weil ja Bio ;-) ) Kuh an. Kühe geben bekanntlich Milch, dafür brauchen sie aber Futter und melken können sich auch die wenigsten Kühe selbst. Also braucht es einen Menschen. Er füttert die Kuh und melkt sie. Den Weg, den das Futter hinter sich hat, bis es bei der Kuh landet, verfolge ich jetzt einmal nicht weiter...
Die Kuh geht also in den Kuhstall zum Melken. Die Milch aller Kühe wird dann in grosse Sammeltanks geleitet. Anschliessend kommt ein LKW (wer alles bei der Erfindung des Autos beteiligt war, welche Schritte nötig sind, bis ein LKW strassentauglich ist und über den Fahrer könnte man sich natürlich auch Gedanken machen...), der die Milch abholt und zu einer Molkerei transportiert. Die Milch wird jetzt, von Menschen und Maschinen weiterverarbeitet. Jetzt kommt die Milch in die Verpackung....ui, wer wohl wieder alles hinter diesem Tetra – Pack steckt...
Die Milch ist jetzt zwar verpackt, steht aber noch nicht im Laden. Also braucht es wieder jemanden, der die verpackte Milch abholt und in die Läden bringt. In den Geschäften wird die Milch dann abgeliefert und von den Menschen, die in dem jeweiligen Geschäft arbeiten, in die Regale gefüllt.Kaufe ich dann die Milch, komme ich noch in direkten Kontakt (übrigens mein erster direkter Kontakt aus dieser Vernetzung) mit dem Angestellten an der Kasse und ich bezahle mit Geld (nein, auch den Weg des Geldes kann ich an dieser Stelle nicht weiterverfolgen, ebenso wie die elektronische Kasse im Laden, den Storm den sie braucht und so weiter)
Dass ich also meine Milch geniessen kann, habe ich vielen Menschen (Bauer, LKW – Fahrer, Arbeiter in der Milchzentrale, Arbeiter in dem Laden), Tieren (Kuh) und Erfindungen (Tetra – Pack, Melkmaschinen, Geld als Zahlungsmittel, der Kühlschrank um die Milch länger haltbar zu machen etc) zu verdanken.
Was uns also manchmal so simpel und selbstverständlich erscheint, ist in den verschiedensten Bereichen vernetzt und daher sehr komplex. Meiner Meinung nach, sollten wir uns schon ein wenig mehr Gedanken darüber machen, woher unsere Lebensmittel, Konsum- und Luxusgüter stammen und wer alles dahinter steckt, aber in einem gesunden Mass. Wir sollten einfach nicht alles für selbstverständlich nehmen, müssen dazu aber auch nicht alles bis ins kleinste Detail hinterfragen.
(P.S. an Gender – Fanatiker: Natürlich können die hier erwähnten Personen sowohl männlich als auch weiblich sein. Die männliche Form gilt also auch für die Frauen)
Sandra Baumgartner, LG05Da
Bis ich die Milch fix fertig aus der Tüte geniessen kann, hat sie schon einen langen weg hinter sich. Alles fängt mit einer (natürlich glücklichen, weil ja Bio ;-) ) Kuh an. Kühe geben bekanntlich Milch, dafür brauchen sie aber Futter und melken können sich auch die wenigsten Kühe selbst. Also braucht es einen Menschen. Er füttert die Kuh und melkt sie. Den Weg, den das Futter hinter sich hat, bis es bei der Kuh landet, verfolge ich jetzt einmal nicht weiter...
Die Kuh geht also in den Kuhstall zum Melken. Die Milch aller Kühe wird dann in grosse Sammeltanks geleitet. Anschliessend kommt ein LKW (wer alles bei der Erfindung des Autos beteiligt war, welche Schritte nötig sind, bis ein LKW strassentauglich ist und über den Fahrer könnte man sich natürlich auch Gedanken machen...), der die Milch abholt und zu einer Molkerei transportiert. Die Milch wird jetzt, von Menschen und Maschinen weiterverarbeitet. Jetzt kommt die Milch in die Verpackung....ui, wer wohl wieder alles hinter diesem Tetra – Pack steckt...
Die Milch ist jetzt zwar verpackt, steht aber noch nicht im Laden. Also braucht es wieder jemanden, der die verpackte Milch abholt und in die Läden bringt. In den Geschäften wird die Milch dann abgeliefert und von den Menschen, die in dem jeweiligen Geschäft arbeiten, in die Regale gefüllt.Kaufe ich dann die Milch, komme ich noch in direkten Kontakt (übrigens mein erster direkter Kontakt aus dieser Vernetzung) mit dem Angestellten an der Kasse und ich bezahle mit Geld (nein, auch den Weg des Geldes kann ich an dieser Stelle nicht weiterverfolgen, ebenso wie die elektronische Kasse im Laden, den Storm den sie braucht und so weiter)
Dass ich also meine Milch geniessen kann, habe ich vielen Menschen (Bauer, LKW – Fahrer, Arbeiter in der Milchzentrale, Arbeiter in dem Laden), Tieren (Kuh) und Erfindungen (Tetra – Pack, Melkmaschinen, Geld als Zahlungsmittel, der Kühlschrank um die Milch länger haltbar zu machen etc) zu verdanken.
Was uns also manchmal so simpel und selbstverständlich erscheint, ist in den verschiedensten Bereichen vernetzt und daher sehr komplex. Meiner Meinung nach, sollten wir uns schon ein wenig mehr Gedanken darüber machen, woher unsere Lebensmittel, Konsum- und Luxusgüter stammen und wer alles dahinter steckt, aber in einem gesunden Mass. Wir sollten einfach nicht alles für selbstverständlich nehmen, müssen dazu aber auch nicht alles bis ins kleinste Detail hinterfragen.
(P.S. an Gender – Fanatiker: Natürlich können die hier erwähnten Personen sowohl männlich als auch weiblich sein. Die männliche Form gilt also auch für die Frauen)
Sandra Baumgartner, LG05Da
3. Wochen-Impuls / Wo 10 (3.3.-7.3.):
Von wo kommt die Banane? Wer arbeitete alles daran, dass ich eine Banane essen kann?
1. Schritt
Oftmals ist es so, dass in tropischen Gebieten Bananenplantagen angebaut werden. Damit man genügend Platz für solche Plantagen hat, werden grosse Teile von Regenwälder, ohne diese an einem anderen Ort wieder aufzuforsten, abgeholzt.
2. Schritt
Dann wird alles abgebrannt und Bananenbäume werden gepflanzt.
3. Schritt
Bananen wachsen erst dann, wenn der Baum genügend Kraft hat. Bis dahin müssen die Bäume gehegt und gepflegt werden. Wuchernde Pflanzen müssen herausgeschnitten und die Bananen mit Gift gegen Krankheiten bespritzt werden (was ich nicht unterstütze - daher wähle ich Fairtrade-Produkte).
4. Schritt
Die Bananen wachsen und werden schlussendlich von den Menschen, die bei den Plantagen wohnen geerntet.
5. Schritt
Die Bananen werden ans Meer gefahren.
6. Schritt
Dort werden die Container auf ein Transportschiff verfrachtet.
7. Schritt
In den Containern wird ein Gas ausgesetzt, damit die Bananen nicht mehr weiter reifen können
8. Schritt
Die Bananen-Container werden mittels eines Krans vom Transportschiff gehoben und an Land gebracht.
9. Schritt
Der Lastwagenfahrer fährt die Bananen über weite Strassenwege bis in die Schweiz und verteilt sie dort.
10. Schritt
Die Bananen werden in eine Reiferei gebracht. Dort werden sie überwacht und wenn die Bananen genügend Reif sind werden sie zum Verkauf freigegeben.
11. Schritt
Die Bananen werden in die Regale gelegt und mit einem Preis angeschrieben. Ich kaufe die Banane ein und esse sie.
Reflexion:
Jetzt wo ich sehe, wie gross der Aufwand war, der betrieben worden ist, um ein paar Bananen in unsere Regale unserer Warenhäuser zu bringen, bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen. Wenn ich aber sehe, dass in der Mensa eine Banane für 80 Rappen und ein schweizer Apfel für 90 Rappen verkauft wird, dann wird es mir beinahe schlecht. Eine Banane ist billiger als ein schweizer Apfel, der einen weniger weiten Weg bis zu uns hatte… Ich verstehe die Welt nicht mehr! Aber eigentlich weiss ich den Grund schon, weswegen schweizer Äpfel teurer sind als ausländische Produkte... Die Schweizer produzieren eben sehr viel teurer als jene Arbeiter in den Tropenländern. Trotzdem bin ich schockiert und bin der Meinung, dass für Bananen aber auch Ananas und andere Früchte, die aus fernen Ländern hergeholt werden müssen, mehr Geld erhoben wird, dass dafür inländische Produkte günstiger verkauft werden können.
Von wo kommt die Banane? Wer arbeitete alles daran, dass ich eine Banane essen kann?
1. Schritt
Oftmals ist es so, dass in tropischen Gebieten Bananenplantagen angebaut werden. Damit man genügend Platz für solche Plantagen hat, werden grosse Teile von Regenwälder, ohne diese an einem anderen Ort wieder aufzuforsten, abgeholzt.
2. Schritt
Dann wird alles abgebrannt und Bananenbäume werden gepflanzt.
3. Schritt
Bananen wachsen erst dann, wenn der Baum genügend Kraft hat. Bis dahin müssen die Bäume gehegt und gepflegt werden. Wuchernde Pflanzen müssen herausgeschnitten und die Bananen mit Gift gegen Krankheiten bespritzt werden (was ich nicht unterstütze - daher wähle ich Fairtrade-Produkte).
4. Schritt
Die Bananen wachsen und werden schlussendlich von den Menschen, die bei den Plantagen wohnen geerntet.
5. Schritt
Die Bananen werden ans Meer gefahren.
6. Schritt
Dort werden die Container auf ein Transportschiff verfrachtet.
7. Schritt
In den Containern wird ein Gas ausgesetzt, damit die Bananen nicht mehr weiter reifen können
8. Schritt
Die Bananen-Container werden mittels eines Krans vom Transportschiff gehoben und an Land gebracht.
9. Schritt
Der Lastwagenfahrer fährt die Bananen über weite Strassenwege bis in die Schweiz und verteilt sie dort.
10. Schritt
Die Bananen werden in eine Reiferei gebracht. Dort werden sie überwacht und wenn die Bananen genügend Reif sind werden sie zum Verkauf freigegeben.
11. Schritt
Die Bananen werden in die Regale gelegt und mit einem Preis angeschrieben. Ich kaufe die Banane ein und esse sie.
Reflexion:
Jetzt wo ich sehe, wie gross der Aufwand war, der betrieben worden ist, um ein paar Bananen in unsere Regale unserer Warenhäuser zu bringen, bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen. Wenn ich aber sehe, dass in der Mensa eine Banane für 80 Rappen und ein schweizer Apfel für 90 Rappen verkauft wird, dann wird es mir beinahe schlecht. Eine Banane ist billiger als ein schweizer Apfel, der einen weniger weiten Weg bis zu uns hatte… Ich verstehe die Welt nicht mehr! Aber eigentlich weiss ich den Grund schon, weswegen schweizer Äpfel teurer sind als ausländische Produkte... Die Schweizer produzieren eben sehr viel teurer als jene Arbeiter in den Tropenländern. Trotzdem bin ich schockiert und bin der Meinung, dass für Bananen aber auch Ananas und andere Früchte, die aus fernen Ländern hergeholt werden müssen, mehr Geld erhoben wird, dass dafür inländische Produkte günstiger verkauft werden können.
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