Plakat: „Was beeinflusst die Luftqualität?“ (Kindergarten)
Aus welchen Gründen haben wir uns für das Plakat entschieden?
Es betrifft unsere Stufe (Kindergarten)
Das Plakat ist interessant gestaltet
Die Idee ist originell (Punktesystem)
Analyse der Unterrichtseinheit
1. Teilkompetenzen
c.4 Sie erkennen, dass aus gleichem Wissen unterschiedliche Entscheidungen resultieren können…
c.5 Sie können die Reichweite ihres eigenen Wissens einschätzen…
d.3 Sie kennen relevante Möglichkeiten, die gesellschaftliche Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit zu steuern…
d.4 Sie können beurteilen, wo und auf welche Art und Weise sie selber einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit leisten können…
f.2 Sie können formulieren, welche Annahmen ihre persönliche Vorstellung der Zukunft der Gesellschaft prägen…
g.2 Sie sind bereit, Entscheidungen zugunsten des Gemeinwohls zu akzeptieren, auch wenn sie eigenen Interessen und Zielen zuwiderlaufen.
Allgemein würden wir sagen, dass die aufgeführten Teilkompetenzen für den Kindergarten zu komplex sind. Sie müssen herunter gebrochen werden.
2. Didaktische Prinzipien
Das didaktische Prinzip „Visionsorientierung“ wurde angewendet. Die Kindergärtnerin hat mit den Kindern diskutiert:
Was wäre, wenn jeder Mensch ein Auto hätte?
Was wäre, wenn man alle Autos abschaffen würde?
Was könnte man tun, dass weniger Menschen Auto fahren?
Die Grundfrage lautet insgesamt nicht mehr “Was haben wir gegenwärtig für Probleme und wie können wir diese lösen?“, sondern „Wie wünschen wir uns unsere Zukunft in einem bestimmten Bereich, welche Zukunft ist möglich und wie können wir die gewünschte Zukunft erreichen?“
Ein weiteres didaktisches Prinzip, das angewendet wurde, ist das „Handlungs- und Reflexionsorientierung“. Die Kinder gingen raus, um an verschiedenen Orten die Luft einzuatmen, zu vergleichen und anschliessend zu reflektieren.
Um das Interesse der Kinder zu wecken, führten sie als Vorarbeit für den BNE-Unterricht verschiedene Experimente durch. Diese Experimente regen die Kinder zum Lernen an. Somit ist auch das didaktische Prinzip „Entdeckendes Lernen“ enthalten. Der Schnüffelspaziergang als solches basiert auch auf dem Prinzip des entdeckenden Lernens. Die Kinder entdecken für sich selber, welchen Geruch sie als angenehm empfinden und welchen nicht.
Durch die Diskussion mit den Kindern über verschiedene Punkte der Luftverschmutzung hat die Kindergärtnerin auch das Prinzip „Vernetzendes Lernen“ miteinbezogen. Mit der Ausrichtung des Unterrichts an Vernetzungen werden die Handlungsfolgen und – nebenfolgen von Entscheidungen in Betracht gezogen sowie Alternativen abgewogen.
Des Weiteren wurde das didaktische Prinzip „Zugänglichkeit“ durch die verschiedenen Experimenten angewendet.
Durch das „Stinkbarometer“ wurde auch das individuelle Empfinden jedes einzelnen Kindes angesprochen. (Partizipationsorientierung)
Montag, 7. April 2008
Sonntag, 6. April 2008
Rückmeldung
Liebe Studierende der Gruppe muuphsg
Ich melde mich zum zweiten und letzten Mal bei Ihnen. Sie scheinen alle eine grosse Beziehung zur Natur zu haben, da Sie sie auch als Quelle der Freude und Energie sehen und sie oft zur Erholung aufsuchen. Das kühle Zelterlebnis scheint bei MR gewisse Eindrücke hinterlassen zu haben. Geniessen Sie/wir die wunderbaren Begegnungen draussen weiter und tragen wir alle auch Sorge zur Natur.
Der Artikel von Otto Herz findet soweit Ihre Zustimmung. Einigen fehlen konkrete Ideen, besonders für die jüngeren Kinder. Das hat Kommentare ausgelöst. Ich finde jedoch gute Vorschläge in den Beiträgen z.B. Abfall als Thema behandeln - Waldprojekte durchführen und allgemein, die Naturbeziehung vorleben. Gerade im Kindergarten lassen sich diese Vorschläge sicherlich realisieren. Es wird in den Blogs auch die Zusammenarbeit für wichtig erachtet, die eben auch Herz betont. Dazu möchte ich Sie sehr ermutigen. Im Team kann man sich die Arbeit aufteilen. Die gegenseitigen - stufenübergreifenden - Bereicherungen innerhalb eines Projektes sind meist unvergesslich. Ich wünsche Ihnen mutiges Voranschreiten auf dem Weg zur BNE und natürlich viel Erfolg.
Mit herzlichen Grüssen
E. Rufer
Ich melde mich zum zweiten und letzten Mal bei Ihnen. Sie scheinen alle eine grosse Beziehung zur Natur zu haben, da Sie sie auch als Quelle der Freude und Energie sehen und sie oft zur Erholung aufsuchen. Das kühle Zelterlebnis scheint bei MR gewisse Eindrücke hinterlassen zu haben. Geniessen Sie/wir die wunderbaren Begegnungen draussen weiter und tragen wir alle auch Sorge zur Natur.
Der Artikel von Otto Herz findet soweit Ihre Zustimmung. Einigen fehlen konkrete Ideen, besonders für die jüngeren Kinder. Das hat Kommentare ausgelöst. Ich finde jedoch gute Vorschläge in den Beiträgen z.B. Abfall als Thema behandeln - Waldprojekte durchführen und allgemein, die Naturbeziehung vorleben. Gerade im Kindergarten lassen sich diese Vorschläge sicherlich realisieren. Es wird in den Blogs auch die Zusammenarbeit für wichtig erachtet, die eben auch Herz betont. Dazu möchte ich Sie sehr ermutigen. Im Team kann man sich die Arbeit aufteilen. Die gegenseitigen - stufenübergreifenden - Bereicherungen innerhalb eines Projektes sind meist unvergesslich. Ich wünsche Ihnen mutiges Voranschreiten auf dem Weg zur BNE und natürlich viel Erfolg.
Mit herzlichen Grüssen
E. Rufer
Freitag, 4. April 2008
Übernachtung im Zelt bei Regenwetter und Kälte
Im Vertiefungsstudium „Welt erleben und entdecken“ hatten wir Mittwoch und Donnerstag draussen im Wald verbracht. Es regnete die ganze Nacht hindurch. Zuerst dachte ich, dass ich irgendwann einschlafen werde, doch es kam ganz anders. Zu dritt verbrachten wir im Blachenzelt, das wir selbst gebaut haben. Im Zelt war es stockdunkel. Meine Kolleginnen schliefen bereits, nur ich lag noch wach. Da ich ganz am Rande des Zeltes lag und das Zelt ziemlich tief gebaut war, berührte mein Rücken (inkl. Schlafsack) die Blachen auf der Innenseite. Es fühlte sich mit der Zeit sehr kühl und feucht an, denn die Blache liess ein bisschen Regenwasser durch. Bald erhielt ich auch kalte Füsse. Lange Zeit lag ich da und horchte den leise herunterfallenden feinen Tropfen zu. Doch bald wurden die Tropfen grösser und grösser und prellten in einer Geschwindigkeit auf das Zelt herunter. Ich spürte jeden einzelnen Tropfen, bzw. jedes Hagelkorn auf meinem Rücken, da die Blache meinen Rücken noch immer berührte. Ich spürte immer mehr und mehr die Kälte, die vom Boden kam. Da realisierte ich, dass ich nicht mehr auf meiner Schlafmatte lag, sondern nur noch auf der etwas harten Isolationsmatte- meine Kollegin lag auf meiner Matte und ich wollte sie nicht wecken. Wenige Wassertropfen, die dann plötzlich auf meine Nase fielen, liessen mich zusammenschrecken. ‚Oh nein, das Zelt ist nicht dicht!‘, dachte ich mir und rückte einige Zentimeter in Richtung Füsse. Neben dem Regen, der eine leise, beinahe regelmässige Musik auf das Zeltdach klopfte, hörte ich noch etwas ganz anderes. Ein Waldkauz. Huhuuu hu, huhuhuhuuuuu…. Machte es in nicht allzu weiter Ferne. Und dann war es wieder still. Ich hörte in dieser Nacht noch dreimal diese Eule. Am nächsten Morgen fragte ich jene Schulkolleginnen, ob sie auch das Heulen gehört hätten, doch niemand scheint dies gehört zu haben.
Die Nacht im Zelt war für mich nicht so angenehm. Bisher erlebte ich das Übernachten im Zelt nie so extrem, da wir nie so kaltes Wetter hatten, doch in dieser Nacht lernte ich die Natur mit ihren Wetterphänomenen von seiner eher rauen, kalten Seite kennen. Gelernt habe ich in dieser Nacht, dass ich das nächste Mal mich wärmer anziehen muss um in der Nacht nicht vor lauter Kälte zittern zu müssen. Das nächste Mal nehme ich ganz dicke Socken mit und lege zwei warme, dem Körper eng anliegende Pullover an, um im Schlafsack nicht mehr frieren zu müssen.
Die Nacht im Zelt war für mich nicht so angenehm. Bisher erlebte ich das Übernachten im Zelt nie so extrem, da wir nie so kaltes Wetter hatten, doch in dieser Nacht lernte ich die Natur mit ihren Wetterphänomenen von seiner eher rauen, kalten Seite kennen. Gelernt habe ich in dieser Nacht, dass ich das nächste Mal mich wärmer anziehen muss um in der Nacht nicht vor lauter Kälte zittern zu müssen. Das nächste Mal nehme ich ganz dicke Socken mit und lege zwei warme, dem Körper eng anliegende Pullover an, um im Schlafsack nicht mehr frieren zu müssen.
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